Maskenpflicht in Praxen

Seit Ende April kehren die Praxen und die Kliniken schrittweise zum Regelbetrieb zurück. Dabei ist die Krise nicht ausgestanden, zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln müssen beachtet werden. Eine Selbstverständlichkeit ist dabei ein adäquater Infektionsschutz.

Mit einer Verordnung des Sozialministeriums über die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Praxen ist jetzt festgeschrieben, dass in der Praxis wie in vielen anderen Bereichen eine Maske getragen werden muss. Für Patienten soll eine sogenannte Alltagsmaske genügen, sofern kein erhöhtes Risiko besteht. Auch Personal, das nicht direkt im Patientenkontakt steht, darf sich auf die sogenannte Alltagsmaske beschränken. Im direkten Kontakt mit dem Patienten müssen die Ärztinnen und Ärzte ebenso wie alle Beschäftigten einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, also die sogenannte OP-Maske tragen. Dies ist geboten, um eine Gefährdung der Patienten möglichst zu reduzieren. Dass bei höherem Risiko auch Masken mit größerer Schutzwirkung erforderlich sind, ergibt sich schon aus medizinischen Notwendigkeiten und wurde auch in der Verordnung formuliert, ebenso wie mögliche Ausnahmen von der Maskenpflicht. Unbenommen ist es den Ärztinnen und Ärzten, während der Sprechstunde nach Notwendigkeit eine FFP2-Maske zu tragen.

Die Verordnung des Sozialministeriums über die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Praxen gilt ab 30. Mai 2020:

CoronaVO Maskenpflicht in Praxen (PDF)

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letzte Änderung am 30.05.2020