Die Landesärztekammer Baden-Württemberg führt die Zwei-Faktor-Authentifizerung für den Login auf www.aerztekammer-bw.de bzw. für den Zugriff auf das Dashboard ein.
Falls Sie Ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung noch nicht aktiviert haben, empfehlen wir Ihnen dies möglichst zeitnah vorzunehmen. Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ab April verpflichtend.
© Adobe Stock / SB Creative11. Februar 2026
ÄBW Heft 2 erschienen

Editorial
Weisungsfreiheit bei ärztlichen Entscheidungen
Vertrauen ist nicht nur ein hohes zwischenmenschliches Gut, sondern auch eine wichtige
Währung im professionellen und politischen Kontext. Was geschieht, wenn dieses Vertrauen fehlt oder erschüttert wird, können wir derzeit in verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen beobachten. (...)
Titelthema
Ausschüsse und Arbeitskreise helfen bei der Entscheidungsfindung
Austausch ermöglichen, Entscheidungen vorbereiten und Themen kontinuierlich
begleiten: Die ärztliche Selbstverwaltung hat zahlreiche Fachausschüsse eingerichtet, um genau dies zu ermöglichen. In den gewählten Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung
kommen ehrenamtlich tätige Ärztinnen und Ärzte regelmäßig zusammen und beraten über
medizinische und gesundheitspolitische Aspekte wichtiger gesellschaftlicher Themen. Das ist ein wichtiger Teilaspekt der Arbeit der Ärztekammern, über die das Ärzteblatt
Baden-Württemberg in diesem Jahr in einer Fortsetzungsserie zur Kammerwahl berichtet. (...)
Kammern und KV
Ärztlicher Bereitschaftsdienst elementar für Versorgung
Die Zukunft des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist eines der Top-Themen in der gesundheitspolitischen Diskussion. Dass dafür eine dringende Notwendigkeit besteht, steht außer Frage. Viel zu häufig werden die Strukturen falsch in Anspruch genommen. Das betrifft die Notaufnahmen der Krankenhäuser, aber auch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der ambulanten Versorgung. (...)
Umfrage zu Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte
Anfang des Jahres hat das Deutsche Ärzteblatt eine Umfrage zu Gewalterfahrungen von Ärztinnen und Ärzten veröffentlicht. Demnach haben zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) im beruflichen Kontext bereits Gewalt erlebt. 56 Prozent berichten, dass Gewalt in ihrem Berufsalltag zugenommen hat. Hotspots sind in der ambulanten Versorgung vor allem die Anmeldung und Wartebereiche, im stationären Bereich insbesondere die Notaufnahmen. Die häufigste Gewaltform sind verbale Übergriffe (89 Prozent), gefolgt von körperlicher Gewalt (47 Prozent). Rund 40 Prozent berichten von psychischer Gewalt, 16 Prozent von diskriminierenden Übergriffen aufgrund von Herkunft oder Religion. (...)
Vermischtes
Interview: "Ärzteschaft von Bürokratie entlasten"
Mehr als 30 Jahre war Franz Donner in der Zeiss-Gruppe, die unter anderem Medizinprodukte herstellt, tätig, zuletzt als Konzern-Personalleiter. Von Aalen aus
ist er jetzt im Ehrenamt in leitenden Gremien bei der gesetzlichen Unfallversicherung einschließlich ihrer BGKliniken tätig. Zudem wurde er vom Bundesarbeitsministerium zum Botschafter der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) ernannt. Mit dem
Rechtsanwalt und Of-Counsel der Kanzlei PWWL sprach ÄBW-Chefredakteur
Dr. Oliver Erens. (...)
Unsere Ausgaben lassen sich auch online als Blätter-PDF lesen oder downloaden.
Der Bezug des Ärzteblattes Baden-Württemberg ist für alle Ärztinnen und Ärzte im Kammerbeitrag enthalten. Als Amts- und Mitteilungsblatt enthält das Blatt unverzichtbare Informationen der beiden ärztlichen Körperschaften (Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung), vor allem auch wichtige amtliche Bekanntmachungen, aber auch darüber hinaus alles, was Ärztinnen und Ärzte im Südwesten interessiert. Dennoch gibt es Konstellationen, bei denen auf den Bezug des gedruckten Ärzteblattes verzichtet werden kann: Erhalten beispielsweise Ärzte-Ehepaare zwei Hefte, so können sie eine Ausgabe abbestellen.
Werr die gedruckte Ausgabe abbestellen möchte, muss die digitale Ausgabe monatlich selbständig auf der Website lesen oder als PDF-Dokument herunterladen. Einen Aboservice oder Ähnliches gibt es dafür derzeit leider nicht.
Wie vorgehen, wenn kein gedrucktes Ärzteblatt mehr benötigt wird?
Die Bezirksärztekammern Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg melden dem Ärzteblatt monatlich die Adressdaten für den Versand der Hefte. Adressänderungen, Korrekturen oder auch Abbestellungen sind deshalb über die zuständige Bezirksärztekammer möglich.
Man kann die Bezugsänderung aber auch selbständig im persönlichen „Dashboard“ auf der Website der Landesärztekammer vornehmen (www.aerztekammer-bw.de/dashboard). Nach Login findet man dort die Option „Meine Daten verwalten“; hier lässt sich der Ärzteblatt-Bezug (auch für das Deutsche Ärzteblatt) individuell anpassen.
