Informationen für Ärztinnen und Ärzte

Neues Coronavirus

Ausgehend von der chinesischen Stadt Wuhan breitet sich das neuartige Coronavirus 2019-nCoV weiter aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen steigt. Auch mehrere Personen in Bayern haben sich mit dem Virus infiziert. (Stand: 29.01.2020)

"Covid-19" heißt die neue, durch das Corona-Virus ausgelöste Lungenkrankheit. Das Virus selbst heißt jetzt offiziell: "Sars-CoV-2".

Seit 05.02.2020 können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9:00 und 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 mit Fragen zum neuartigen Coronavirus an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart wenden.

WICHTIG: Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Eilverordnung zur Meldepflicht für das neue Coronavirus erlassen. Danach müssen Ärzte alle Verdachts , Krankheits- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus namentlich dem örtlichen Gesundheitsamt melden. Verdachtsfälle müssen abgeklärt werden. Weitere Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. (Stand: 03.02.2020)

Die nachfolgenden Internetseiten werden fortlaufend aktualisiert:

Weitere Informationen:

Die Thieme Gruppe hat Fachinformationen zum Coronavirus und weiteren Atemwegsviren aus relevanten Thieme Fachzeitschriften unter www.thieme.com/coronavirus kostenfrei digital zur Verfügung gestellt. Anliegen des international tätigen Anbieters medizinischer Fachinformationen und Services ist es, Mediziner weltweit im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Virus zu unterstützen.

Seit 28. Januar 2020 stellt das Labor des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart die Diagnostik für die Bestimmung des Coronavirus (Virus 2019 nCoV) zur Verfügung. So können Proben von Verdachtsfällen ab sofort direkt im eigenen Labor untersucht werden.

Nach Medienberichten können neben dem Labor im Stuttgarter Landesgesundheitsamt auch an der Uniklinik Freiburg Proben auf das Coronavirus untersucht werden. An der Uniklinik in Heidelberg können die entnommenen Proben von Ende der Woche an untersucht werden. (Stand: 29.01.2020) Krankenhäuser ohne Auswertungsmöglichkeiten können die Diagnostik ggf. an der Berliner Charité durchführen lassen; hierbei beträgt die Wartezeit 24 Stunden.

Die Deutsche Gesellschaft für Virologie hat auf ihrer Internetseite eine Informationssammlung zum neuartigen Coronavirus eingestellt, darunter auch eine Übersicht der universitären Einrichtungen, die den 2019n-CoV PCR Test anbieten (https://www.g-f-v.org/). (Stand: 31.01.2020)

Das Deutsche Ärzteblatt hat am 31.01.2020 einen Übersichtsbeitrag "Vorgehen bei CoV-Verdacht" veröffentlicht: https://www.aerzteblatt.de/archiv/212317/Neuartiges-Coronavirus-Vorgehen-bei-2019nCoV-Verdacht

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krank­heiten hat Empfehlungen zum Umgang mit Verdachtsfällen oder bestätigten Infek­tionen mit dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV herausgegeben. Im Zentrum steht die rasche Isolierung des Patienten und eine angemessene persönliche Schutzaus­rüstung des Personals: Infection prevention and control for the care of patients with 2019-nCoV in healthcare settings (Stand: 04.02.2020)

Allgemeine Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO: Novel coronavirus (Stand: 03.02.2020)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus zusammengestellt unter: www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html. Die qualitätsgesicherten und wissenschaftlich fundierten Informationen werden regelmäßig aktualisiert und wurden jetzt auch in Form von Videos aufbereitet. Die Version, in der alle Fragen und Antworten zusammengefasst sind, sowie Clips zu einzelnen Fragen und Antworten sind eingestellt unter: https://bzga-k.de/corona-faq-videos. Auch die Videos werden regelmäßig aktualisiert.

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letzte Änderung am 13.02.2020