Verschreibung von Apps

Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), welches seit dem 19.12.2019 in Kraft ist, wurde u.a. ein Leistungsanspruch der Versicherten auf digitale Gesundheitsanwendungen ("DiGA") geschaffen.

Bevor eine App verschrieben werden kann, muss Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in das DiGA-Verzeichnis nach § 139e SGB V aufgenommen werden und als Medizinprodukt anerkannt sein. Für die Antragsstellung zur Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis  wurde für Hersteller und Anbieter ein umfangreicher Fragen- und Prüfkatalog (120 Seiten) erstellt, der ab Mitte Mai ausschließlich elektronisch über ein Portal des BfArM abgearbeitet und eingereicht werden kann. Demnach könnten Ärzte ab August möglicherweise erste zugelassene Apps  verordnen.

Vorab bietet das BfArM Beratungsgespräche für Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen. Ab 05.05.2020 werden sogenannte "Kick-Off Meetings zum Fast-Track-Verfahren" angeboten. Bei diesem Verfahren werden im ersten "Probejahr" der DiGA Daten für den Nutzennachweis live aus der Versorgung heraus generiert und bewertet, so lange wird der Herstellerpreis auch von den Krankenkassen erstattet. Gelingt nach der Probezeit ein tatsächlicher Nutzennachweis, gibt es endgültige Preisverhandlungen zum Erstattungsmodus zwischen dem GKV-Spitzenverband und den Herstellerverbänden.

letzte Änderung am 24.04.2020

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