Influenza: Ärztekammer kritisiert Impfungen in Apotheken

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg kritisiert die in drei Modellregionen des Landes startenden Grippeschutzimpfungen in Apotheken. „Eine Impfung ist mehr als nur ein ‚Pieks‘“, sagte der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Miller, dem Deutschen Ärzteblatt.

Dr. Miller erklärte, es sei zunächst ärztlicherseits die Impffähigkeit festzustellen, schließlich könnten chro­nische oder akute Erkrankungen im Einzelfall eine Kontraindikation für eine Impfung darstellen. Ferner würden Impfungen Risiken bergen, die akut oder verzögert auftreten könnten.

„Dies zu überblicken und zu beherrschen gehört ebenfalls in die Hand des Arztes“, sagte der Kammerprä­sident. Er betonte, die Ärzteschaft habe während der Coronapandemie bewiesen, dass sie Impfungen im großen Stil zu bewältigen wisse, „natürlich inklusive der individuellen und ausführlichen Impfaufklä­rung“.

Zum vollständigen Bericht des Deutschen Ärzteblatts.

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letzte Änderung am 03.09.2021