Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg eröffnet

Ministerpräsident Kretschmann setzt auf gesicherte und umfassende Patientenversorgung

"Wir setzen beim Thema Gesundheit in Baden-Württemberg auf eine gesicherte, umfassende Patientenversorgung", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute bei der Eröffnung des vierten Landeskongresses Gesundheit Baden-Württemberg. "Dafür brauchen wir eine Kultur der Innovationen, eine noch intensivere Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie Offenheit für neue Partnerschaften und ungewöhnliche Allianzen."

Beim diesjährigen Kongress, der unter dem Motto "Gesundheit - von Menschen für Menschen" steht und während der dreitägigen MEDIZIN-Fachveranstaltung in der Messe Stuttgart stattfindet, kommen Verantwortungsträger und Entscheider aus allen relevanten Bereichen der Gesundheitsversorgung zusammen, um über aktuelle und kommende Aufgaben und Problemstellungen im baden-württembergischen Gesundheitswesen zu diskutieren. Ministerpräsident Kretschmann betonte daher in seiner Rede: "Der Landeskongress Gesundheit, mittlerweile ein echter Leuchtturm der Gesundheits-Vernetzung in Deutschland, zeigt, wie es gehen kann."

Den Rahmen der Diskussion und des Austausches bilden hochkarätige, kompetente Referenten. So referiert beispielsweise Dr. Thomas Gebhart MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, über aktuelle Herausforderungen der Gesundheits- und Pflegepolitik. Auf aktuelle Probleme der Patientenversorgung geht die Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft, Sylvia Kern, ein. Ferner diskutieren die Vorstände von Landesärztekammer, Landespothekerkammer, Kassenärztlicher Vereinigung, Kassenzahnärztlicher Vereinigung und Krankenhausgesellschaft sowie die Landesspitzen von AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse.

In sechs Foren am Nachmittag tauschen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus: "Wer versorgt künftig die Patienten in Baden-Württemberg?" als ganz zentrales Thema wird ergänzt durch die kritische Frage, ob wir genug für die individuelle Gesundheitsversorgung tun. Außerdem geht es darum, wie sich strukturelle Probleme bei der Patientenversorgung überwinden lassen und was sich im Versorgungsalltag der Krankenhäuser verändert. Ein weiteres Forum beschäftigt sich damit, ob das tradierte ärztliche Handeln noch den Bedürfnissen der Patienten entspricht. Und es geht auch um die große Frage der demografischen Entwicklung: "Wie verändert die wachsende Zahl Pflegebedürftiger den medizinischen Alltag?"

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letzte Änderung am 25.01.2019