News: Wichtige Hinweise

Sowohl das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als auch das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert Koch Institut geben auf ihren Websites wichtige Hinweise über Rote-Hand-Briefe, Maßnahmen von Herstellern von Medizinprodukten sowie Impfstoffen und Sera. Nachstehend finden Sie die jüngsten Nachrichten dieser Institutionen.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Rote-Hand- und Informationsbriefe

Maßnahmen von Herstellern von Medizinprodukten

Hinweise des BfArM zu Medizinprodukten

Paul-Ehrlich-Institut

  • Antikörper nach SARS-CoV-2-Infektion – neue Erkenntnisse über die Sensitivität und Nachweisdauer von Antikörpertests
    Das Paul-Ehrlich-Institut hat in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt am Main die Langzeit-Antikörperreaktion nach SARS-CoV-2-Infektion bei 828 Personen mit verschiedenen COVID-19-Schweregraden untersucht. Gemessen wurden bindende Antikörper gegen unterschiedliche SARS-CoV-2-Zielantigene, neutralisierende Antikörper und die Stärke der Antikörperbindung (Antikörperavidität). Sensitivität, Kinetik und Dauer des Antikörpernachweises waren abhängig von detektierter Antikörperklasse, Testdesign, Zielantigen des Anti-SARS-CoV-2-Antikörpertests sowie von Antikörperavidität und COVID-19-Schweregrad.
  • Bewertung der molekularen Hepatitis-E-Typisierung – Referenzlabore weltweit schneiden gut ab
    Infektionen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV) sind weltweit eine der Hauptursachen für die akute virale Leberentzündung (Hepatitis). Ein internationales Expertenteam unter Leitung des Paul-Ehrlich-Instituts ist der Frage nachgegangen, wie zuverlässig HEV-Referenzlabore in Europa und Nordamerika die molekulare Typisierung von HEV vornehmen können. 25 Labore nahmen an der Studie teil. Dabei wurden 93 % der Proben dem richtigen Genotyp und 81 % dem richtigen Subtyp zugeordnet. Gleichzeitig wurden Lücken bzw. Mängel in einzelnen Laboren sowie Ansatzpunkte für Methodenoptimierungen identifiziert.
  • Immun-Escape-Strategie des Zikavirus – wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung antiviraler Therapien
    Ein Forschungsteam unter Leitung des Paul-Ehrlich-Instituts hat die Interaktion zwischen Zikavirus und dem antiviral wirkenden Restriktionsfaktor Tetherin untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dabei festgestellt, dass die infizierten Zellen zwar als Antwort auf die Virusinfektion verstärkt das antivirale Tetherin-Protein bilden, das Zikavirus jedoch in der Lage ist, den schnellen Abbau von Tetherin zu vermitteln und so erfolgreich die Immunabwehr zu unterwandern. Diese Erkenntnisse sind wichtig für die Entwicklung antiviraler Therapien auch gegen viele andere Viren.
  • COVID-19-mRNA-Impfstoff Spikevax – Haltbarkeitsdauer verlängert
    Für den mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna gegen COVID-19 wurde am 08.12.2021 in der EU eine neue Haltbarkeitsdauer für gefrorene Durchstechflaschen zugelassen. Die Haltbarkeit der Durchstechflaschen bei Lagerung bei -25° bis -15°C wurde von sieben auf neun Monate verlängert. Diese Verlängerung um zwei Monate kann auch rückwirkend auf Durchstechflaschen von Chargen angewendet werden, die vor der Zulassungsänderung hergestellt wurden. Die Aufbewahrungsbedingungen bleiben unverändert.
  • Reduzierte Wirksamkeit von Ronapreve (Casirivimab/Imdevimab) bei Omikron-Variante
    Die SARS-CoV-2-neutralisierenden monoklonalen Antikörper Casirivimab/Imdevimab (Ronapreve) können einen schweren COVID-19-Verlauf bei Infektion mit bisherigen Virusvarianten einschließlich der Delta-Variante verhindern. Bei einer Infektion mit der Omikron-Variante deuten In-vitro-Neutralisationsassays jedoch auf eine geringere Wirksamkeit hin.

Robert Koch-Institut News

corona

Aktuelle Informationen für Ärztinnen und Ärzte zum Corona-Virus. Mehr Infos.

Für unser Team suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier finden Sie aktuelle Stellenangebote der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der vier Bezirksärztekammern.

Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

Hier finden Sie verkehrsmedizinisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.