Interventionsprogramm der Landesärztekammer Baden-Württemberg Ärztegesundheit - Hilfe für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte

Ärztinnen und Ärzte sind nicht weniger der Gefahr einer Suchterkrankung ausgesetzt als die Allgemeinbevölkerung. Dies bedeutet in Zahlen etwa 2 bis 4 Prozent, also bei über 70.000 Ärztinnen und Ärzten eine Prävalenz von zirka 1.400 bis 2.800 manifest suchterkrankten Kolleginnen und Kollegen. Viele von ihnen sind noch voll berufstätig: Sie führen Patientengespräche, operieren, fahren Notarzteinsätze und machen Narkosen. Sie und ihre Angehörigen sind oft in großer Not. Die Tabuisierung von Suchterkrankungen im Arztberuf ist nach wie vor hoch. Das hat vor mehr als zehn Jahren in den Bezirksärztekammern des Landes zur Einrichtung der Kommissionen Ärztegesundheit und auf Landesebene zur Entwicklung und Verabschiedung eines Interventionsprogramms für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte unter dem Motto „Hilfe vor Strafe“ geführt.

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hilft suchtkranken Ärztinnen und Ärzten streng vertraulich!

Betroffene, deren Angehörige, Freunde oder Bekannte können sich jederzeit vertrauensvoll an die Suchtbeauftragten der Bezirksärztekammern wenden. Wer trotz allem den direkten Kontakt mit der Ärztekammer scheut, kann sich direkt an weitere fachkompetente Kolleginnen und Kollegen wenden:

Bezirksärztekammer Nordwürttemberg:

Dr. med. Christopher Dedner, ZfP Winnenden, Schlossstraße 50, 71364 Winnenden, Tel.: 07195 900-2802 (Suchtbeauftragter)
oder Geschäftsstelle Bezirksärztekammer NW, Frau Drynski, Tel.: 0711 76981-611

PD Dr. med. Leopold Hermle, Christophsheim GmbH, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Klinik für Gerontopsychiatrie, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen, Tel: 07161/601-9 250 (Fachkompetenter Kollege)

Bezirksärztekammer Nordbaden 

Thomas Funk, Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin, Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Heidelberger Straße 1a, 69168 Wiesloch, Tel. 0171 292 1366  (Suchtbeauftragter)

Dr. med. Detlef Lorenzen, Allgemeinmedizin, Psychotherapeutische Medizin, Rohrbacher Str. 87, 69115 Heidelberg, Tel: 06221/183313 (Suchtbeauftragter)

Bezirksärztekammer Südbaden

Dr. med. Friedemann Hagenbuch, Zentrum für Psychiatrie, Neubronnstr. 25, 79312 Emmendingen, Tel.: 07641/461-0 (Suchtbeauftragter)

Dr. med. Christoph von Ascheraden
, Albtalstr. 39, 79837 St. Blasien, Tel.: 07672/480676 (Suchtbeauftragter)

Dr. med. Rüdiger Gellert,
Psychiatrie und Psychotherapie, Rheinstraße 34, 79104 Freiburg, Tel.: 0761/207660; Prof. Dr. med. Michael Berner, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Kaiserallee 10, 76133 Karlsruhe, Tel.: 0721/974-3701 (Sekretariat)

Bezirksärztekammer Südwürttemberg

Dr. med. Richard Haumann, Eugenstr. 32, 72072 Tübingen (Suchtbeauftragter)
E-Mail: hilfestattstrafe@baek-sw.de

Dr. med. Dietmar Hawran, Rosenstraße 39, 88212 Ravensburg, Tel: 0751/2068; Prof. Dr. med. Anil Batra, Universitätsklinik für Psychiatrie u. Psychoth., Osianderstr. 24, 72076 Tübingen, Tel: 07071/298-2685 (Fachkompetente Kollegen)

Weitere Informationen unter:

letzte Änderung am 29.06.2021

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Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

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