Mehrzahlungen bei Lieferproblemen erstatten

Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer in Baden-Württemberg nimmt mit Sorge wahr, dass die Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten dazu führen, dass Patientinnen und Patienten teils dreistellige Eurobeträge an Mehrzahlungen aufbringen müssen, um die ärztlicherseits verordnete und in vielen Fällen lebenswichtige Medikation zu erhalten, wenn statt des rabattierten Präparats lediglich das eines anderen Herstellers oder das Originalpräparat verfügbar ist.

Die Krankenkassen werden aufgefordert, diese Mehrzahlungen (die aufgrund der aus einer verfehlten Lenkungspolitik resultierenden Lieferengpässe entstehen) den betroffenen Patientinnen und Patienten ohne weitere Umstände zu erstatten bzw. vorübergehend gar nicht erst zu erheben.

Es darf nicht sein, dass die Politik des massiven Kostendrucks in der Medikamentenversorgung auf dem Rücken unserer Patientinnen und Patienten ausgetragen wird.

letzte Änderung am 28.11.2019

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