Prävention – Sicherung der Finanzierung für Präventionsprojekte in Baden-Württemberg

Die Vertreterversammlung fordert  den Gesetzgeber auf, die Finanzierung notwendiger und zertifizierter Präventionsprojekte zum Schutz ungeborenen Lebens bzw. von jungen Kindern in ihren Familien im SGB V gesetzlich zu verankern.

Begründung:

Medizinische Forschungsarbeiten haben in der vergangenen Jahren eindeutig ergeben, dass prä-,peri- und postnatale Belastungen jeglicher Art (psychosozialer Stress, Armut, Erkrankungen, Flucht etc.) zu Störungen der fetalen Gehirnentwicklung führen können, die im Lebensverlauf mit einer hohen Prävalenz für psychiatrische Erkrankungen, Suchterkrankungen aber auch chronische somatische Erkrankungen wie Herz- Kreislauferkrankungen oder  Diabetes assoziiert sind. In vielen Einrichtungen der Geburtshilfe wurden in den vergangenen Jahren hervorragende Projekte für eine effektive Prävention entwickelt, die Ärzte in der ambulanten und klinischen Arbeit sehr gut dabei unterstützen, bei erkennbaren Belastungsfaktoren schnell tätig zu werden und weitere Fehlentwicklungen zu verhindern. Langfristig kann dadurch mit deutlichen Einsparungen im Gesundheitswesen gerechnet werden. Die Finanzierung dieser Projekte (wie KEKS, Babylotsen, Familienhebammen etc.) ist jedoch bisher nicht gesetzlich geregelt.

letzte Änderung am 23.07.2018

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