Mentoring - Weiterbildung

Jeder Assistenzärztin/jedem Assistenzarzt soll in Anlehnung an das schwedische Mentoringprinzip von Anbeginn der fachärztlichen Weiterbildung eine Mentorin bzw. ein Mentor (Oberärztin/-arzt, weiterbildende Ärzte aus dem Weiterbildungsverbund) zur Seite gestellt werden, welche die fachärztliche Weiterbildung und deren Aufbau planen helfen unter Berücksichtigung von vier Gesichtspunkten: Medizinische Expertenrolle, persönliche Entwicklung, Pädagogik (Führung, Kommunikation), Systemverständnis (Organisation). Die hierfür erforderlichen zeitlichen Ressourcen müssen auf beiden Seiten bereitgestellt werden.

Begründung:

Angehende Assistenzärztinnen und –ärzte sind oft ohne ausreichende Begleitung und Erfahrung mit den komplexen Anforderungen eines Krankenhauses oder ambulanten Betriebs konfrontiert. Es bleibt zu wenig Zeit für Einführung, Reflexion oder Teamarbeit. Stress, Mehrarbeit und Fehlentscheidungen sind oft die Folge. Eine gute Führung durch Mentorinnen und Mentoren kann, wie es Schweden zeigt, jedem angehenden Arzt/Ärztin zu mehr Fachwissen, der Entwicklung von Team- und Führungsfähigkeit sowie einer guten Fehlermanagementkultur, v.a. aber zu mehr beruflicher Motivation verhelfen.

letzte Änderung am 23.07.2018

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