Weltkrebstag

Bessere Heilungschancen bei früher Krebs-Entdeckung

In Deutschland erkranken jährlich etwa 500.000 Menschen an Krebs. Rund die Hälfte dieser Krebsfälle könnte laut Experteneinschätzung durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden. Dazu gehört beispielsweise ein rauchfreies und alkoholarmes Leben, regelmäßige Bewegung und ein normales Körpergewicht. Außerdem verringern auch ein ausreichender Schutz vor UV-Strahlung und der Verzicht auf Solarienbesuche das Krebsrisiko.

Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Clever, betont daher anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages am 4. Februar 2019: "Zwar kann eine gesunde Lebensweise eine Krebserkrankung nicht vollständig ausschließen, aber es gilt: Je früher eine Krebserkrankung entdeckt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Genau das haben Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zum Ziel." Daher sei es wichtig, dass der Weltkrebstag in diesem Jahr unter dem Motto "Ich bin und ich werde" stehe und sich insbesondere der Prävention und Krebsfrüherkennung widme.

Zu den häufigsten Krebsarten zählen Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Trotz der hohen Zahlen an jährlichen Neuerkrankungen können zirka 50% aller Erkrankten geheilt werden, ebenso vier von fünf erkrankten Kindern. Baden-Württembergs Ärztekammerchef Dr. Clever befürwortet daher auch ausdrücklich die vor wenigen Tagen gestartete "Nationale Dekade gegen Krebs", die Krebserkrankungen möglichst verhindern, Heilungschancen durch neue Therapien verbessern sowie Lebenszeit und -qualität von Betroffenen erhöhen will.

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letzte Änderung am 01.02.2019