Organspende rettet Leben

Über 13 000 Menschen warten auf ein lebensspendendes Organ

Die Transplantationsmedizin ermöglicht es, Leben zu retten. Transplantation ist jedoch nur durch Organspende möglich.

Jeder kann in die Situation kommen, in der nur noch ein Spenderorgan das Weiterleben ermöglicht. Wer nach seinem Tod Organe spendet, hilft damit Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Dabei ist es gut, zu Lebzeiten eine Entscheidung zur Organspende zu treffen. So kann man seinen Angehörigen die zuweilen schmerzliche Last einer Entscheidung abnehmen und ihnen die Not von Mutmaßungen über den eigenen Willen ersparen.

Trotz großer Anstrengungen aller Beteiligten reicht die Zahl der Organspenden immer noch nicht aus, um den notwendigen Bedarf an Organen für Transplantationen sicherzustellen. Jedes Jahr müssten mehr als doppelt so viele Organe zur Verfügung stehen als tatsächlich gespendet werden, um die Zahl der Neuanmeldungen auf der Warteliste abzudecken. Im vergangenen Jahr waren es 1.313 Menschen, die mit einer selbstlosen Organspende im Schnitt drei Menschen die Chance auf eine neue Zukunft gegeben haben.  Über 4.000 Menschen konnte mit einer Organspende geholfen werden. Allerdings warten dreimal so viele Menschen auf eine Transplantation.

"Eine Organspende rettet Leben. Zwar stehen mehr als zwei Drittel der Bundesbürger einer Organspende positiv gegenüber und 95 Prozent wissen, dass es einen Organspendeausweis gibt. Dennoch haben sich nur 17 Prozent für einen eigenen Organspendeausweis entschieden", so Landesärztekammer-Präsident Dr. Ulrich Clever. "Wir sollten uns bewusst machen, dass jeder von uns in eine Situation geraten kann, in der nur noch eine Organspende das Weiterleben ermöglicht". Wer einen Spenderausweis bei sich trage, dokumentiere damit seine Bereitschaft, Menschen in existenzieller Not zu helfen.

Einen Organspendeausweis zum Ausfüllen am Bildschirm und anschließenden Ausdrucken gibt es hier.

Umfassende Informationen zum Thema Organspende sowie Informationsveranstaltungen auch der Internetauftritt des "Aktionsbündnis Organspende Baden-Württemberg". Zum Aktionsbündnis.

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

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