Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg führt die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Login auf www.aerztekammer-bw.de bzw. für den Zugriff auf das Dashboard ein. 

Die Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ab dem 19.05.2026 für Mitglieder und bestimmte Benutzergruppen verpflichtend.

Informationen zu den Benutzergruppen entnehmen Sie unseren FAQs.

© Adobe Stock / SB Creative

17. Mai 2026

|
Aktionstage

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Weltnichtrauchertag Symbolbild_Arzt bricht Zigarette durch© Visualmind / stock.adobe.com

„Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabakabhängigkeit bekämpfen“ – so lautet das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertags am 31. Mai. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg kann sich dem nur anschließen: Tabak- und Nikotinprodukte wie Zigaretten und Vapes (E-Zigaretten) mögen schön „verpackt“ und teils mit „angenehmen“ Aromen versetzt sein. Am Ende sind sie aber gleichermaßen gesundheitsgefährdend und erhöhen das Krebsrisiko signifikant. Die Kammer weist vor dem Weltnichtrauchertag daher in aller Deutlichkeit darauf hin: Wer mit dem Rauchen aufhört beziehungsweise gar nicht erst anfängt, lebt gesünder.

Die Landesärztekammer klärt auf: Beim Rauchen wird ganz besonders die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb sind Raucher generell anfälliger für eine Infektion mit Bakterien oder Viren. Vereinfacht gesagt arbeiten die Abwehr- und Selbstheilungskräfte des Bronchialsystems durch die inhalierten Giftstoffe nur eingeschränkt. Viren, Bakterien und andere Schadpartikel treffen auf weniger Widerstand, setzen sich besser fest und können sich ungehemmter vermehren. Als Folge kann es zur Lungenentzündung kommen.

Rauchen: ein großes Gesundheitsrisiko

Rauchen erhöht aber erwiesenermaßen nicht nur das Risiko für schwere (auch chronische) Lungenerkrankungen, sondern unter anderem auch für Herz-Kreislauf-Störungen, Diabetes und viele Krebsformen. Daneben beeinträchtigt Rauchen die Zahngesundheit, die Hautalterung, die weibliche Fruchtbarkeit sowie die männliche Potenz und kann für Komplikationen nach Operationen sorgen. Auch Passivrauchen ist aufgrund der eingeatmeten Giftstoffe höchst gesundheitsgefährlich; nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem für Kinder und Jugendliche, deren Atemwegssysteme noch nicht voll ausgebildet sind.

In Baden-Württemberg wurde der Nichtraucherschutz jüngst überarbeitet und ausgeweitet. So gilt künftig ein umfassendes Rauchverbot unter anderem in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen, auf Kinderspielplätzen, auf Schulhöfen sowie an Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Und auch E-Zigaretten, Tabakerhitzer und Ähnliches fallen in den Anwendungsbereich des Gesetzes. Die Landesärztekammer hatte die Novellierung des Nichtraucherschutzgesetzes kritisch begleitet und eine zügige Umsetzung angemahnt.

Die Kammer möchte „Ausstiegswillige“ auch dazu ermuntern, das Gespräch mit ihren Hausärztinnen beziehungsweise Hausärzten zu suchen. Denn sie können beim Rauchstopp zu wichtigen Partnern werden: Im Patientengespräch können Rauchgewohnheiten und schädliche Verhaltensmuster erkannt und die Motivation für ein rauchfreies Leben gesteigert werden. Auch werden gegebenenfalls weiterführende Therapieschritte eingeleitet und medikamentöse Unterstützungsmöglichkeiten ausgelotet.

 Die Kammer ist davon überzeugt: Die Folgen eines rauchfreien Lebens sind für das eigene Leben sowie für die Mitmenschen überaus positiv!