12. Juli 2026
ÄBW Heft 7 erschienen

Editorial
Zukunft der Prävention: intelligente Arbeitsteilung
Es gibt in der Gesundheitspolitik nur wenige Themen, auf die sich nahezu alle einigen können. Prävention gehört dazu. Die Allianz ihrer Befürworter reicht von Public-Health-
Forschenden über Krankenkassen und Ärzteschaft bis hin zu Arbeitgeberverbänden
und Patientenvertretungen. Doch je größer die Zustimmung, desto unschärfer wird oft die Debatte. (...)
Titelthema
MFA-Engagement: den Gesundheitssektor stabil halten
Medizinische Fachangestellte (MFA) sind als Dreh- und Angelpunkt bei der Patientenversorgung, insbesondere im niedergelassenen Bereich, unverzichtbar. Ob
am Empfang, als Assistenz bei der Behandlung oder bei der Verwaltung: Ohne MFA ist der Praxisbetrieb undenkbar. Umso schwieriger ist es in Zeiten des Fachkräftemangels, offene Stellen zu besetzen und reibungslose Abläufe zu garantieren. Die Ärztekammer ist an zentraler Stelle beteiligt, die MFA in die Versorgung zu bringen. (...)
Kammern und KV
Gewalt gegen medizinisches Personal : Ein ernsthaftes Problem
Beschimpfungen, Drohungen, Schläge: Wenn Patienten oder Begleitpersonen die Nerven verlieren, sind Ärztinnen und Ärzte und ihre Teams plötzlich mit verbaler oder sogar körperlicher Gewalt konfrontiert. Diejenigen, die Leid lindern sollen, geraten selbst in Not; ein unhaltbarer Zustand. Die im Raume stehende Frage hat Sprengkraft: Ist Gewalt gegen medizinisches Personal ein ernsthaftes Problem oder eher eine „unschöne“ Randerscheinung, die – so schlimm sie auch ist – vernachlässigt werden kann? (...)
Vermischtes
Interview: „Keine Lust auf Gratisarbeit“
Seit Anfang 2024 ist der Allgemeinmediziner Kevin Ortlieb in Schliengen (Markgräflerland)
niedergelassen. Doch im Mai dieses Jahres hat er seine Praxis zum Verkauf angeboten – aus Protest gegen die Sparpläne des Bundesgesundheitsministeriums. Anfang Juni sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens mit dem „noch-Hausarzt“. (...)
Unsere Ausgaben lassen sich auch online als Blätter-PDF lesen oder downloaden.
Der Bezug des Ärzteblattes Baden-Württemberg ist für alle Ärztinnen und Ärzte im Kammerbeitrag enthalten. Als Amts- und Mitteilungsblatt enthält das Blatt unverzichtbare Informationen der beiden ärztlichen Körperschaften (Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung), vor allem auch wichtige amtliche Bekanntmachungen, aber auch darüber hinaus alles, was Ärztinnen und Ärzte im Südwesten interessiert. Dennoch gibt es Konstellationen, bei denen auf den Bezug des gedruckten Ärzteblattes verzichtet werden kann: Erhalten beispielsweise Ärzte-Ehepaare zwei Hefte, so können sie eine Ausgabe abbestellen.
Werr die gedruckte Ausgabe abbestellen möchte, muss die digitale Ausgabe monatlich selbständig auf der Website lesen oder als PDF-Dokument herunterladen. Einen Aboservice oder Ähnliches gibt es dafür derzeit leider nicht.
Wie vorgehen, wenn kein gedrucktes Ärzteblatt mehr benötigt wird?
Die Bezirksärztekammern Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg melden dem Ärzteblatt monatlich die Adressdaten für den Versand der Hefte. Adressänderungen, Korrekturen oder auch Abbestellungen sind deshalb über die zuständige Bezirksärztekammer möglich.
Man kann die Bezugsänderung aber auch selbständig im persönlichen „Dashboard“ auf der Website der Landesärztekammer vornehmen (www.aerztekammer-bw.de/dashboard). Nach Login findet man dort die Option „Meine Daten verwalten“; hier lässt sich der Ärzteblatt-Bezug (auch für das Deutsche Ärzteblatt) individuell anpassen.
