Flächendeckend Gefährdungsbeurteilungen nach § 5 ArbSchG überwachen und entsprechende Maßnahmenkataloge und deren Umsetzung durchsetzen

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert die zuständigen Aufsichtsbehörden auf, flächendeckend die Umsetzung der nach § 5 ArbSchG notwendigen physischen und psychischen Gefährdungsbeurteilungen zu überprüfen. Ebenso müssen die daraus resultierenden Maßnahmenkataloge umgesetzt werden.

Begründung:

Obwohl das Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit die Arbeitgeber verpflichtet, entsprechende Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen, sind diese häufig nicht vorhanden, werden unter Verschluss gehalten oder die Maßnahmenkataloge, sofern erstellt, nicht umgesetzt. Hierdurch entziehen sich die Arbeitgeber ihrer Pflicht, auf die Gefährdungen ihrer Arbeitnehmer entsprechend zu reagieren. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar und muss von den Aufsichtsbehörden dringend angegangen werden.







letzte Änderung am 27.11.2017

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