Verbot der Alkoholwerbung (26.11.2016)

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für ein Verbot der Alkoholwerbung einzusetzen.

Begründung:

Bereits der 117. Deutsche Ärztetag 2014 hat die Bundesregierung aufgefordert, wesentliche Einschränkungen oder ein komplettes Verbot von Werbung für alkoholische Getränke durchzusetzen. In dem vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetages am 09.06.2015 beschlossenen Positionspapier "Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen in den Kommunen" wird neben einer Vielzahl von kommunalen, regionalen und landesweiten Maßnahmen auch das Werbeverbot "in den Blick genommen". Dennoch formuliert der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAQ e.V. in seinem Positionspapier "Alkohol und Werbung - Fakten zum gesellschaftlichen Diskurs in Stichworten" vom Mai 2016 unverblümt, dass "kein Zusammenhang zwischen Werbung und Alkoholmissbrauch" besteht, es "für Alkoholwerbung (bereits) eine Vielzahl von Gesetzen und selbstdisziplinären Vorgaben" gibt und "weitere Beschränkungen der Alkoholwerbung (…) nicht zu rechtfertigende Eingriffe in das Recht der Unternehmen (bedeuten), ihre Produkte gegenüber der Erwachsenen-Zielgruppe zu bewerben."

letzte Änderung am 30.11.2016

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Die siebte Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg findet statt am 25.11.2017 um 9.30 Uhr in der KVBW. 

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