Was sind Altersflecken?

Altersflecken der Haut sind völlig harmlos. Die scharf begrenzten, nicht tastbaren Hautflecken treten bevorzugt an exponierten Stellen auf. Ihr Durchmesser beträgt wenige Millimeter bis zu einem Zentimeter.

Es handelt sich dabei um Pigmentstörungen der Haut, die vorwiegend auf Handrücken, Unterarmen, Dekollté oder Gesichtshaut auftreten. Diese Hautpartien sind häufig ungeschützt der Sonnenstrahlung ausgesetzt, nicht nur am Strand, sondern bei jeder Aktivität im Freien. "Sonnenbelastungen" werden so über viele Jahre "angesammelt". Streng genommen müsste man die Altersflecken daher eigentlich als "Lichtschaden-Flecken" bezeichnen. Die kleinen, bräunlichen Verfärbungen treten übrigens bei Frauen häufiger als bei Männern auf. Rund 30% aller Frauen über 40 Jahren fühlen sich durch die Pigmentflecken in ihrer Attraktivität beeinträchtigt. 

Altersflecken lassen sich durch einen konsequenten Sonnenschutz vermeiden. Bei hoher UV-Intensität oder längerem Aufenthalt in der Sonne sollte die unbedeckte Haut stets mit Sonnencreme geschützt werden - auch wenn die Haut schon an die Sonne gewöhnt ist und kein Sonnenbrand mehr droht. Denn wenn zuviele Farbpigmente in der Haut eingelagert werden, können diese vom Körper nicht mehr abgebaut werden und bleiben als Flecken zurück.

Wie beschrieben sind Altersflecken gutartig. Da es jedoch eine Unterform des schwarzen Hautkrebses gibt, die deutliche Ähnlichkeiten aufweist, ist die Begutachtung von Altersflecken durch den Hautarzt empfehlenswert.

Altersflecken können gegebenenfalls durch medizinische Lasertherapie oder durch Behandlung mit bestimmten hautaufhellend wirkenden Medikamenten entfernt werden. Ein nachfolgender konsequenter UV-Schutz verhindert das erneute Auftreten.



letzte Änderung am 26.09.2011

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