Bürokratiearmer Umgang mit Arztnummern in Händen der Ärztekammer

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert den Gesetzgeber auf, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, welche einen verwaltungsarmen Umgang mit Arztnummern zulassen.

Hintergrund:
Derzeit wird das bundesweite Arztregister nach § 293 (7) SGB V, in dem auch alle Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung mit ihrer Lebenslangen Arztnummer ver-zeichnet sind, auch auf alle Krankenhausärzte ausgeweitet. Mit dem Aufbau des Krankenhausverzeichnisses ist eine Firma beauftragt. Folgende Daten werden erfasst:

  1. Arztnummer (unverschlüsselt),
  2. Angaben des Arztes nach Absatz 4 Satz 2 Nummer 4 bis 8,
  3. Datum des Staatsexamens,
  4. Datum der Approbation,
  5. Datum der Promotion,
  6. Datum der Facharztanerkennung und Fachgebiet,
  7. Kennzeichen im Verzeichnis nach Absatz 6 des Krankenhauses, in dem der Arzt beschäftigt ist,
  8. Datum des Beginns der Tätigkeit des Arztes im Krankenhaus und
  9. Datum des Endes der Tätigkeit des Arztes im Krankenhaus.

Die Daten müssen monatlich an den GKV Spitzenverband geliefert werden.

Ziel:
Der Arzt bekommt von seiner Ärztekammer eine Arztnummer mit dem ersten Eintritt nach der Approbation, die ihn sein ganze Leben begleitet. Diese Arztnummer kann dann Grundlage für weitere außerhalb der Ärztekammer sich befindende Verzeichnisse sein, die auf gesetzlicher Grundlage dann gesetzeskonform über Datenaus-tausch dann zweckbestimmt kommunizieren können.

letzte Änderung am 22.07.2019

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