Rahmenbedingungen für die medizinische Rehabilitation verbessern

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, die Rahmenbedingungen für die medizinische Rehabilitation zu verbessern.

2016 schrieb knapp die Hälfte der Reha-Einrichtungen rote Zahlen. Patienten, denen eine Rehabilitationsmaßnahme den Eintritt der Pflegebedürftigkeit ersparen würde, erhalten dennoch oft nur eine Genehmigung nach Kassenlage. Eine leistungsgerechte Vergütung der Reha-Einrichtungen, die auch Investitionskosten ausreichend berücksichtigt, existiert nicht.

Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, dass der Grundsatz "Reha vor Pflege2  praktisch gelebt werden muss. Dazu hat sie zwei Bundesratsinitiativen angekündigt:  

  • Eine Initiative zur Verankerung eines Rechtsanspruchs der Reha-Einrichtungen auf eine leistungsorientierte Vergütung im SGB V und SGB IX die die Investitionskosten zeitgemäßer Rehabilitationsmedizin (technische und räumliche Ausstattung) sowie die Qualitätsvorgaben und Personal- und Sachkostensteigerungen abdeckt.
  • Eine weitere Initiative zur Umsetzung einer Mitverantwortung der sozialen Pflegeversicherung für die geriatrische Rehabilitation. Durch diese soll die Beteiligung der Pflegekassen an der Entscheidung und der Finanzierung einer Reha-Maßnahme sichergestellt werden.


Diese Vereinbarung darf nicht länger auf ihre Umsetzung warten.







letzte Änderung am 27.11.2017

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