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Sind Sie im Zeitplan der digitalen Welt?

Beantragen Sie jetzt Ihren elektronischen Heilberufsausweis!

Vermeiden Sie den Startstress, und nutzen Sie die verbleibende Zeit, sich als Inhaber eines neuen elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) gelassen an die neue Technik zu gewöhnen. Denn 2018 rückt näher… und damit wird der Weg frei für zahlreiche Anwendungen wie elektronisches Stammdatenmanagement, Notfalldatensatz auf der elektronischen Gesundheitskarte, elektronischer Medikationsplan, elektronische Patientenakte, Patientenfach, usw.

Der Gesetzgeber hat vor geraumer Zeit die Grundlagen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Telematikinfrastruktur geschaffen: Bis zum 30. Juni 2018 sollen niedergelassene Ärzte und Kliniken an die neue Datenautobahn im Gesundheitswesen angeschlossen sein. Denn ab 1. Juli müssen Ärzte den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten durchführen, sonst drohen ihnen Sanktionen.

Wichtige Eckdaten und Fristen des E-Health-Gesetzes:

  • seit 1. Oktober 2016: Versicherte, die gleichzeitig drei und mehr auf Kassenrezept verordnete, systemisch wirkende Medikamente über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen anwenden, haben Anspruch auf einen Medikationsplan, zunächst in Papierform, ab 2018 elektronisch auf der Gesundheitskarte;
  • ab 1. Januar 2017: Förderung des elektronischen Arztbriefes bis Ende 2017, danach Neuverhandlung;
  • ab 1. April 2017: Vergütung von Telemedizinkonsilen bei der Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen;
  • ab 1. April 2017: Förderung von Videosprechstunden;
  • ab 1. Januar 2018: Speicherung von Notfalldaten auf der eGK;
  • ab 1. Juli 2018: Ärzte und Psychotherapeuten sind gesetzlich zur Prüfung der Versichertenstammdaten auf der eGK verpflichtet;   
  • ab 2019: Elektronische Patientenakte und elektronisches Patientenfach.

Bitte beachten: Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat im Juli 2017 auf die Änderung der Fristen hingewiesen.

Für Ärztinnen und Ärzte ergibt sich somit eine mittelbare Pflicht für den elektronischen Heilberufsausweis, da man ihn für die oben genannten Funktionen benötigt. Nur der eHBA ermöglicht Ärztinnen und Ärzten, elektronische Dokumente rechtssicher zu signieren und für den Versand zu verschlüsseln. Nur der eHBA erlaubt den Zugriff auf Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte und auf die Telematik-Infrastruktur.

Von der Landesärztekammer Baden-Württemberg werden für die Ausgabe des elektronischen Arztausweises keine Gebühren erhoben. Allerdings entstehen je nach Auftrag (Karte, Lesegerät und/oder Software) einmalige und monatliche Kosten, die von der medisign GmbH in Rechnung gestellt werden.

Ihren elektronischen Arztausweis beantragen Sie online im Portal der Landesärztekammer mittels eines mit Ihren Stammdaten bereits vorbefüllten Formblattes. Von Ihrer Bezirksärztekammer erhalten Sie dann mit der elektronischen Auftragsbestätigung eine Auftragsnummer, mit der Sie den Antragsprozess abschließen können.

Mit den ausgedruckten und unterschriebenen Antragsunterlagen begeben Sie sich zur Identifizierung in eine Postfiliale, die PostIdent anbietet. Von dort wird das Antragskonvolut an die für Sie zuständige Bezirksärztekammer geschickt. Diese bestätigt Ihre Arzteigenschaft und erteilt der medisign GmbH die Produktionsfreigabe. Die medisign GmbH schickt Ihnen dann in getrennter Post Ihren elektronischen Arztausweis, Ihre PINs und die Rechnung(en).

Hier finden Sie Informationen der medisign GmbH zum Antragsprozess: eHBA

Die erwartete Antragswelle zum neuen elektronischen Arztausweis ist bislang noch ausgeblieben – nutzen Sie daher die verbleibende Zeit!

Antworten auf häufige Fragen finden Sie unter:

http://www.kbv.de/html/e-health-gesetz.php
http://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/telematiktelemedizin/earztausweis/faq/

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letzte Änderung am 28.06.2017