Mitgliedschaft von Studierenden der Medizin in der Ärztekammer (23.07.2016)

Der Vorstand der Landesärztekammer wird beauftragt, zu überprüfen, inwieweit die beitragsfreie Aufnahme von Medizinstudierenden als freiwillige Kammermitglieder in die Ärztekammer ermöglicht werden kann.

Begründung:

Den Studierenden der Medizin kommt für die Entwicklung der Medizin und die Zukunft der ärztlichen Selbstverwaltung eine entscheidende Bedeutung zu. Die Entscheidungen der Kammern berühren in vielen Bereichen die Interessen der Studierenden, die schon deshalb die Möglichkeit haben sollten, an den Entscheidungen beteiligt zu werden. Darüber hinaus ist es erforderlich, Studierende als unseren ärztlichen Nachwuchs an der ärztlichen Selbstverwaltung zu beteiligen. Zur Einbindung in die Strukturen und Entscheidungen der ärztlichen Selbstverwaltung ist es von Bedeutung, Studierenden bereits frühzeitig einen Zutritt zu den Strukturen und die Möglichkeit zur Partizipation der ärztlichen Selbstverwaltung zu ermöglichen.

Der Vorstand der Landesärztekammer soll deshalb im Zuge einer konsequenten Nachwuchsförderung und –beteiligung überprüfen, unter welchen Bedingungen Studierenden der Medizin eine Aufnahme als freiwillige Mitglieder in die Ärztekammer ermöglicht werden könnte. Die Aufnahme in die Ärztekammer sollte für die Studierenden beitragsfrei erfolgen; die Rechte und Pflichten als studentische Kammermitglieder müssten gesondert beschrieben werden.

Stand: 28.07.2016

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letzte Änderung am 28.07.2016