Gesundheitsministerium informiert zu EHEC-Infektionen

Nach Informationen von Sozialministerin Katrin Altpeter sind in Baden-Württemberg sowohl das Gesundheitsministerium als auch das Landesgesundheitsamt und die örtlichen Gesundheitsämter sensibilisiert für die aktuelle EHEC- und HUS-Problematik.

Seit Jahresanfang verzeichnete das Robert Koch Institut (RKI) für Baden-Württemberg 14 EHEC-Fälle (enterohämorrhagischen Escherichia coli). Weitere sieben Fälle werden aktuell geprüft und sind vom Landesgesundheitsamt bereits dem RKI gemeldet worden. Weiter sind für Baden-Württemberg drei Fälle des so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) zu verzeichnen. Bei einem Fall werde ein Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen in Norddeutschland geprüft. (Stand: 24.05.2011)

Das HUS ist eine schwere, unter Umständen tödliche Komplikation, die bei bakteriellen Darminfektionen mit sogenannten enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) auftreten kann. Pro Jahr werden dem RKI etwa 1000 EHEC-Fälle übermittelt. Das Vollbild des HUS ist charakterisiert durch akutes Nierenversagen, Blutarmut durch den Zerfall roter Blutkörperchen und einen Mangel an Blutplättchen. 

Regelmäßig aktualisierte Informationen über das Krankheitsgeschehen sind über die Internetseite des Gesundheitsministeriums Baden-Württemberg und über die Internetseite des Robert-Koch-Instituts verfügbar.





Stand: 26.05.2011

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letzte Änderung am 26.05.2011