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Prostatakarzinom

Auf diesen Beitrag aus der "Aktuellen Urologie" haben Sie Zugriff aufgrund der exklusiven Kooperation zwischen der Ärztlichen Pressestelle der Landesärztekammer Baden-Württemberg und dem Thieme-Verlag.

Zum Artikel im Volltext (via Thieme Connect).

Hier finden Sie weitere Informationen über die Aktuelle Urologie.

Zusammenfassung

Die radiologische und nuklearmedizinische Bildgebung in der Diagnostik des Prostatakarzinoms sowie von lokoregionären Rezidiven und even­tuell befallener Lymphknoten hat in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte erzielt. Mit der technischen Weiterentwicklung im Bereich der Magnetresonanztomografie (MRT) und der nuklearmedizinischen Tracer konnte eine Erhöhung der Sensitivität auf 85-90 % und der Spezifität auf 75-90 % erreicht werden. Insbesondere die MRT hat mit der Einführung der Spektroskopie und diffusionsgewichteter Sequenzen, aber auch mit dem zunehmenden klinischen Einsatz von ­Sequenzen zur Auswertung der Perfusion wesentliche Beiträge in der multiparametrischen Diagnostik geliefert. Mithilfe von speziellen lymphknotenspezifischen Kontrastmitteln, sogenannten "ultrasmall paramagnetic iron particles" (USPIO) konnten in Studien bis zu 100 % aller patholo­gisch befallenen Lymphknoten detektiert werden. Auch in der nuklearmedizinischen Diagnostik konnten wesentliche Fortschritte durch die Entwicklung von an 18Fluor koppelbare Tracer ­erreicht werden, die sich durch eine längere Halbwertszeit auszeichnen und daher auch an Insti­tuten ohne eigenes Zyklotron verwendet wer­den können. Die ­so erreichten Sensitivitäten und Spezifitäten für die Detektion des Primär­tumors und loko­re­gio­närer Rezidive liegen damit zwischen 85 und 95 %.

Stand: 27.01.2010

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