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Computer mit Internetzugang gehören heute fast schon zur Standardausstattung eines Kinderzimmers: Studien zufolge verfügen mehr als 70 Prozent der 12- bis 19-jährigen über einen eigenen PC und haben somit uneingeschränkten Zugang zum Internet und zu Online-Spielen.
Gerade für Heranwachsende, die ihre Identitätsfindung noch nicht abgeschlossen haben, bergen Computerspiele ein hohes Abhängigkeitspotential. Erstmals tauchte in diesem Jahr im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung der Begriff der "Online- oder Computerspielsucht" auf: 3 Prozent der 15-jährigen Jungen und 0,3 Prozent der gleichaltrigen Mädchen gelten als computerspielabhängig, weitere 4,7 Prozent der Jungen und 0,5 Prozent der Mädchen werden als gefährdet eingestuft.
Bei den Betroffenen zeigt sich eine ähnliche Symptomatik wie bei stoffgebundenen Abhängigen.
Die Vorträge des Symposiums, das der Ausschuss "Suchtmedizin" der Landesärztekammer Baden-Württemberg
am 18. November 2009 in Stuttgart ausgerichtet hat, stehen als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung.
Computerspielsucht: Entwicklungspsychologische Aspekte und erweiterte Diagnostik (Prof. Schepker)
[PDF]
"Wir haben unser Kind ans Internet verloren": Computerspielsucht aus Elternsicht (Hirte)
[PDF]
"Der Gamer geht eher spät ins Bett" - Einblicke in "World of Warcraft" (Bounin, Gresens)
[PDF]
Beratung und Therapieansätze in unterschiedlichen Settings Differentialdiagnostik und Komorbidität (Dr. Bilke)
[PDF]
Ambulante Therapie der Internet- und Computerspielsucht (Dr. Peukert)
[PDF]
Positiver Nutzen des PCs - therapeutisch und entwicklungsfördernd (Spitczok von Brisinski)
[PDF]
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