Was sind Tumormarker?

Tumormarker sind Einweißstoffe, die sich bei der Entstehung und dem Wachstum von bösartigen Tumoren, also von Krebs, im Körper bilden. Sie können im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten gemessen werden. Eine erhöhte Konzentration dieser Tumormarker kann auf eine Tumorkrankheit oder einen Krebs-Rückfall, ein sogenanntes Rezidiv, hindeuten.

Tumormarker eignen sich im allgemeinen nicht zur Erkennung eines möglichen Krebsleidens ("Screening"). Wenn jedoch Organ- oder Laborbefunde den Verdacht auf ein Krebsleiden entstehen lassen, können Tumormarker die Diagnostik unterstützen. Eine Aussage über das Stadium, in dem sich ein Tumor befindet, kann allerdings nicht gemacht werden.

Sehr wichtig sind Krebsmarker für die Kontrolle nach einer Tumorbehandlung wie Operation oder Chemotherapie. So weist ein erneuter Anstieg von Tumormarkern im Blut eventuell auf einen Rückfall hin. Anhand der Tumormarker kann der Arzt ein solches Rezidiv eventuell frühzeitig erkennen und die Behandlung einleiten. Sinkt dagegen der Tumormarker im Verlauf der Messungen unter einen bestimmten Wert, deutet das darauf hin, dass der Krebs besiegt wurde.

Ein Krebsmarker, der häufig bestimmt wird, ist das Carcinoembryonale Antigen (CEA), das beispielsweise bei Tumoren des Dickdarms, des Magens, der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre sowie der Schilddrüse nachweisbar ist. Aber auch gutartige Erkrankungen können durch Entzündungsprozesse mit einer CEA-Erhöhung einhergehen, die dann allerdings nicht auf eine Krebsentstehung hinweist. Auch bei starken Rauchern sind die Werte manchmal sehr hoch.

letzte Änderung am 30.09.2005

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