Wie entsteht saures Aufstoßen?

Über saures Aufstoßen klagen besonders häufig Übergewichtige, Raucher und Schwangere. Statistisch leidet jeder zwanzigste Erwachsene in Deutschland regelmäßig daran.

Saures Aufstoßen entsteht, wenn Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Schuld daran kann unter anderem eine Schwäche des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen sein. Die Beschwerden treten typischerweise nach dem Essen, beim Hinlegen oder Vornüberbeugen auf. Durch fette Speisen, extrem scharfe Gewürze, hochprozentigen Alkohol, starken Kaffee oder Nikotin können sie verstärkt werden.

Die Schleimhaut der Speiseröhre ist gegen die aufsteigende, aggressive Magensäure nicht geschützt. Neben Brennen kann es deshalb auch zu Entzündungen der Speiseröhre und Schmerzen hinter dem Brustbein kommen.

Zur Diagnose kann es notwendig sein, eine Magenspiegelung durchzuführen. Mit ihr werden Schleimhautveränderungen sichtbar, außerdem kann der Arzt dabei die Magensäure analysieren und Gewebeproben entnehmen.

Über 90 Prozent der Betroffenen werden mit den heute zur Verfügung stehenden Medikamenten beschwerdefrei. Um aber das Übel an der Wurzel zu packen, sollten Menschen mit saurem Aufstoßen ihre Ernährung umstellen: Regelmäßiges Essen in Maßen und in Ruhe, keine extrem süßen und fetten Speisen, keine zu scharfen Gewürze verwenden, das Rauchen aufgeben, starken Kaffee und hochprozentigen Alkohol meiden.

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letzte Änderung am 29.10.2002

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