Was ist ein Röntgenpass?

Ein Röntgenpass ist ein Dokument, in das der untersuchende Arzt auf Wunsch des Patienten Informationen zu Röntgenuntersuchungen einträgt, die an ihm durchgeführt werden.

Röntgenaufnahmen dienen der Diagnose oder Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen. Durch die Röntgenstrahlung können aber auch Gesundheitsstörungen verursacht werden. Die Dokumentation aller Röntgenuntersuchungen soll unnötige Untersuchungen vermeiden helfen. Ein Arzt kann sich über bereits vorliegende Aufnahmen informieren und die individuelle Strahlenbelastung auf das Erforderliche beschränken.

In den Röntgenpass werden Patientendaten wie Name, Geburtsdatum und Wohnort eingetragen. Bei jeder Untersuchung trägt die Arztpraxis oder Krankenhausabteilung, die eine Röntgenaufnahme durchführt, das Datum und die untersuchte Körperregion ein und bestätigt dies mit (Praxis-)Stempel und Unterschrift. Der Pass verbleibt beim Patienten. Therapeutische Bestrahlungen werden im Röntgenpass nicht vermerkt.

Ärztliche Praxen und Kliniken, die Röntgenuntersuchungen durchführen, müssen Röntgenpässe bereithalten und den Patienten anbieten, das ist in der Deutschen Röntgenverordnung festgehalten. An den Röntgenpass kommt man aber auch an anderen Stellen: Viele Apotheken bieten beispielsweise eine so genannte Gesundheitsdokumentenmappe an, die unter anderem einen Röntgenpass enthält. Und auch auf der Internetseite www.aerztekammer-bw.de kann man den Röntgenpass bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg herunterladen.

letzte Änderung am 20.09.2008

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

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