Was ist eine Porokeratosis?

Die Porokeratosis ist eine chronische Hauterkrankung, die durch Sonnenstrahlen ausgelöst wird. Sie tritt vor allem bei Frauen im höheren Lebensalter auf, während eine seltenere, vererbbare Form bevorzugt bei Männern vorkommt. Typisch für die Porokeratosis sind scharf begrenzte, rundliche, rötlich-bräunliche Verhornungen der Haut, die zum Rand hin geschuppt sind. Typischerweise treten diese Veränderungen auf lichtexponierten Arealen der Haut, besonders an Armen und Beinen, auf. 

Auch wenn die detaillierte Entstehung der Veränderungen wissenschaftlich noch weitgehend unklar ist, geht man davon aus, dass die Grundlage eine genetische Disposition ist. Bei manchen Menschen kann die Porokeratosis beispielsweise durch eine Kortison-Behandlung erstmals in Erscheinung treten.

Es gibt viele unterschiedliche, sowohl medikamentöse wie auch operative Therapieansätze, deren Anwendung und Erfolg sich jedoch individuell stark unterscheiden können, genauso, wie auch die Porokeratosis sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Neben der Therapie ist es besonders wichtig, die betroffenen Hautpartien vor Sonneneinstrahlung zu schützen, um einer Verschlimmerung der Erkrankung sowie einer Karzinomentstehung vorzubeugen. Außerdem sollte die Haut in regelmäßigen Abständen vom Arzt kontrolliert werden, um bedrohliche Veränderungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

letzte Änderung am 14.08.2006

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