Heilung nach Knochenbruch?

Das Problem des Knochenbruchs besteht heutzutage weniger in der eigentlichen Behandlung durch den Chirurgen, als in der Zeit, die eine Frakturheilung erfordert. Dieser Heilungsprozess verläuft je nach der Bruchstelle und dem Alter des Patienten sehr unterschiedlich: Bei Kindern kann ein Bruch innerhalb von 3 bis 4 Wochen heilen, während dieser Vorgang bei Erwachsenen auch 3-4 Monate dauern kann.

Damit nach einer Fraktur die Knochenheilung perfekt verläuft, ist nicht nur ein gut funktionierender Stoffwechsel notwendig, sondern auch optimale äußere Umstände. Das sind, nach einer fachgerechten Versorgung durch Operation oder Ruhigstellung auch gute Durchblutung und gezielte Belastung zum Muskelerhalt und -wiederaufbau.

Der schwere Gipsverband wird heute zunehmend, wo möglich, durch leichte, atmungsaktive und stabile Kunststoffverbände ersetzt.

Auch die richtige Ernährung ist wichtig: Insbesondere Kalzium und Vitamin D fördern die Knochenbruchheilung; diese sind enthalten in Milchprodukten, Seefisch, Gemüse und Obst. Bei verlangsamter oder gestörter Frakturheilung kann die Einnahme von Medikamenten notwendig sein.

Eine Nachbehandlung ist oft noch wünschenswert durch gezielte Massage und krankengymnastische Behandlung.

letzte Änderung am 24.10.2002

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

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