Was ist ein Hautmaulwurf?

Der Hautmaulwurf (Ancylostomiasis) ist eine Wurmerkrankung, die vor allem in subtropischen und tropischen Regionen zu finden ist. Die Wurmlarven befallen eigentlich nur Tiere (besonders Hunde, Katzen und Schweine). Sie können aber auch beim Menschen in die Haut eindringen, beispielsweise beim Barfußgehen auf Erdboden oder am Strand, der mit befallenem Tierkot verseucht ist. Die Wurmlarven bohren sich dabei in Sekundenschnelle durch die Haut der Fußsohlen, aber auch in Hände oder andere Körperstellen, die in Kontakt mit dem verunreinigten Boden kommen.

Zunächst bildet sich eine juckende, rote Erhebung an der Eintrittsstelle. Wandert die Larve weiter, zeigen sich unregelmäßig gewundene rote Gänge, die zentimeterlang werden können. Sie sind von außen gut zu erkennen und erklären auch den Begriff "Hautmaulwurf". Meist besteht ein starker, oft unerträglichen Juckreiz. Ohne Behandlung kann die Wanderung der Larven über Wochen andauern. Dann verschwinden die Beschwerden von selbst, da die Larven in der Haut des Menschen nicht überleben können.

Der Hautmaulwurf ist problemlos behandelbar: Je nach Lage der Larven werden von außen Mittel auf die Haut aufgetragen, die die Larven zum Absterben bringen. Gegen Juckreiz helfen Cremes mit juckreizstillenden Wirkstoffen. Eine Impfung ist nicht möglich, aber als vorbeugende Maßnahme sollte man in subtropischen und tropischen Gebieten nicht barfuß laufen.

letzte Änderung am 10.08.2005

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