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"Vorlesen"-Funktion

So lassen Sie sich unsere Webseiten vorlesen

Zur Nutzung unserer "Vorlesen"- Funktion benötigen Sie weder Plug-Ins noch spezielle Software. Das Vorlesen funktioniert mit allen Browsern und Übertragungsraten ab 56 Kbps.

Um sich den Text einer Webseite vorlesen zu lassen, klicken Sie einfach auf "vorlesen", rechts oben neben dem Lautsprechersymbol.

Technisches

Das Vorlesen funktioniert mit allen Webbrowsern. Je jünger Ihre Browserversion, desto einfacher die Nutzung unseres Service. Die gängigsten Browser, mit denen das Vorlesen getestet wurde:

  • Internet Explorer (PC und Mac)
  • Netscape Communicator (PC und Mac)
  • Netscape Navigator (PC und Mac, Linux, Solaris)
  • Mozilla und Firefox
  • Opera
  • Safari (Mac)

Kompatible Sound-Anwendungen:

  • Windows Media player
  • QuickTime (PC und Mac)
  • RealAudio (unterstützt nicht alle Funktionen)
  • WinAmp (unterstützt nicht alle Funktionen)
  • Netscape Plugins (kommen auch bei Mozilla und Opera zum Einsatz)
  • Explorer JAVA Plugins (Mac and Windows)
  • XMMS unter Linux

Warum bieten wir die "Vorlesen"-Funktion auf unserer Website an?

Die Inhalte unserer Website richten sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Es gibt allerdings auch Bereiche, die sich an Patienten und Bürger wenden.

Zwischen 20% und 40% der Menschen in Deutschland hören lieber und leichter zu, als dass Sie lesen können oder möchten. Nur ein kleiner Teil dieser Menschen ist behindert. Aber sie alle empfinden den Zwang zum Lesen im Internet als eine Barriere im Zugang zu Informationen und Wissen, die für sie wichtig sind. Eine Implementierung ausschließlich nach der "Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung" (BITV) verbessert für sie die Situation nur geringfügig.

Es gibt 4 Millionen Legastheniker. Für Legastheniker ist es sehr wichtig, Informationen schnell und vor allem richtig aufzunehmen. Durch die oftmals bis ins Erwachsenenalter reichende Verlangsamung im Lesen oder das teilweise auch fehlerhafte Lesen, ist eine schnelle Informationsaufnahme in der Regel beeinträchtigt. Da in der Ausbildung sowie im Berufsleben viel neues Wissen aufgenommen werden muss, wird sehr häufig das Internet genutzt. Legastheniker haben meist ein gutes technisches Verständnis und verwenden den Computer überdurchschnittlich viel. Ein Vorlesenlassen der Webseiten bietet Legasthenikern eine echte Chancengleichheit.

Zirka 15 Millionen Menschen sind Senioren und mehr als 65 Jahre alt. Viele, die mit dem Internet vertraut sind, kommen in dieses Alter. Gesundheitliche Einschränkungen machen für sie das Internet zunehmend wichtig (Behörden, Einkaufen, ...); die "Silver Surfer" sind eine wichtige Gruppe geworden. Insbesondere durch Sehstörungen wird die Internetnutzung aber mit fortschreitendem Alter schwieriger.

Über die Zahl der in Deutschland lebenden Sehbehinderten (Sehvermögen 1/10 der Norm und weniger bis 1/50) liegen keine zuverlässige Angaben vor. Die Gesamtzahl wird auf rund 500 000 geschätzt. Weniger als 5% von ihnen sind mit komfortablen und damit teuren Screen Readern ausgestattet. Sie profitieren sehr stark von einem Vorlesenlassen. Kommen Seh- und motorische Behinderungen zusammen, kann das Vorlesenlassen sehr hilfreich sein.

Nach Bildungsexperten des Bundesverbandes Alphabetisierung gibt es in Deutschland 4 Millionen Erwachsene, die funktionale Analphabeten sind. Man kann argumentieren, dass diese das Internet wenig oder gar nicht nutzen. Aber selbst wenn ein Teil dieser Gruppe durch das Vorlesenlassen zum Internet geführt wird, wäre es sicherlich ein Gewinn. Noch mehr profitiert vom Vorlesenlassen die Gruppe von Menschen, die auf der niedrigsten Lese- und Schreibstufe sind. Sie können eine Satz zwar lesen und einzelne Wörter identifizieren, ihn aber nicht verstehen. Nach einer OECD-Studie sind dies in Deutschland 7,7 Millionen Erwachsene.

Wir haben in Deutschland 7,3 Millionen Ausländer. Fast alle sind Nicht-Muttersprachler und haben zum größten Teil Deutsch über das Sprechen und nicht das Lesen gelernt. Ein Zuhören fällt ihnen leichter. Darüber hinaus gibt es noch hunderttausende von eingebürgerten Deutschen, die ebenfalls Nicht-Muttersprachler sind. Ein zusätzliches wichtiges Anwendungsfeld ist das E-Learning. Ein gleichzeitiges Zuhören zum Lesen macht das Lernen viel effizienter.

Blinde sind keine Zielgruppe für unsere Vorlesen-Funktion. Sie verfügen in der Regel über Screen Reader, die sie auch bei der Nutzung von anderen Programmen wie Büropaketen unterstützen. Die Bedürfnisse von Blinden unterscheiden sich von den obigen Gruppen. So muss beispielsweise die vorgelesene Information sehr viel präziser die Gestaltung der Webseite beschreiben.

Stand: 31.03.2006

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