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Es handelt sich um äußerst reaktionsfreudige, gefährliche
Stoffwechselprodukte, die im Körper gebildet werden können. Im engeren Sinn
versteht man unter freien Radikalen reaktive Formen des Sauerstoffs, wie
Superoxid, Wasserstoffperoxid und organische Hydroperoxide, die im Stoffwechsel
in erster Linie durch Zigarettenrauchen entstehen, aber auch durch andere
Umweltgifte oder Bestrahlung sowie bei länger dauernder, intensiver körperlicher
Belastung.
Die freien Radikale schädigen eine Vielzahl zellulärer Strukturen und
spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Arterienverkalkung,
Krebs und Rheuma.
Unser Organismus kann die freien Radikale nur bis zu einem Gewissen Grad
"entgiften". Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse, Salat
und Obst liefert ausreichend Vitamin A, C und E sowie Spurenelemente wie Selen
und Zink, die der Entstehung von freien Radikalen entgegenwirken. Eine zusätzliche
Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen ist jedoch bei einer ausgewogenen
Mischkost mit "5 am Tag" (Vitamine in Gemüse und Obst) selten
notwendig oder sinnvoll.
Freie Radikale dürfen übrigens nicht ausschließlich als
"Feindbild" betrachtet werden, denn sie bekämpfen beispielsweise
Bakterien und die Entstehung von Krebszellen und haben somit in geringen Mengen
durchaus auch positive Eigenschaften.
Zu einer regelrechten "Explosion" freier Radikale im Organismus und
schädlichen Wirkungen führt allerdings das Zigarettenrauchen. Daher stellt das
Nicht-Rauchen neben einer gesunden Ernährung die wichtigste Maßnahme dar, die
Entstehung freier Radikale im Körper zu verringern
Stand: 04.07.2005
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