Informationen der ärztlichen Körperschaften

Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen.

Staatshaftung
Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat der Landesärztekammer auf Nachfrage bestätigt, dass es sich einer Stellungnahme des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums anschließt, nach der Ärztinnen und Ärzte, die in vom Land betriebenen Einrichtungen ehrenamtlich Flüchtlinge behandeln, im Falle eines Behandlungsfehlers dem Grunde und dem Umfang nach im Rahmen der Staatshaftung abgesichert sind.
Sofern Ärztinnen und Ärzte auf der Grundlage von Verträgen auf Stundenbasis mit Drittanbietern tätig werden und nicht mit der Untersuchung gem. § 62 Asylverfahrensgesetz beauftragt sind, gilt die Staatshaftung nicht. Das heißt, für Fehler haften diese Ärzte selbst. Die Frage der Erforderlichkeit und zum Umfang einer Haftpflichtversicherung haben diese Ärztinnen und Ärzte selbst vor Aufnahme der Tätigkeit mit ihrer Versicherung abzuklären.

Vortragsveranstaltungen "Medizinische Versorgung von Flüchtlingen" der Bezirksärztekammer Südwürttemberg
Hier sind die Vortragsfolien zum Nachlesen zu finden: "Abrechnung der Leistungen", "Juristische Aspekte bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen", "Wie kann man Psychotraumata erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?", "Tropenmed. & infektiolog. Erkrankungen bei Asylsuchenden" sowie "Psychotraumatologie und interkulturelle Kommunikation".

Anamnese und Therapieplanung in 22 Sprachen
Flüchtlinge und Asylbewerber benötigen ärztliche Versorgung, doch die Sprache stellt dabei häufig eine Barriere dar. Gemeinsam mit dem Setzer-Verlag bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg daher Anamnesebögen und Therapiepläne in 22 Sprachen zum kostenfreien Download.

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Fortbildungsveranstaltung der Bezirksärztekammer Südbaden in Freiburg.

Psychotherapeutische Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen - fachliche und rechtliche Rahmenbedingungen
Vortragsfolien zur Veranstaltung vom 09.12.2015 in Stuttgart

Ärztliche Versorgung von Flüchtlingen in Heidelberg - Strategien zur Bewältigung der Probleme
Inforamationsveranstaltugn am 18.11.2015 findet um 20.00 Uhr in den Räumen des Gästehauses des Max-Planck-Instituts für Med. Forschung, Gerhart-Hauptmann-Str. 36, 69120 Heidelberg statt
Gesprächsrunde:
Herr Dr. Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis
Herr Gebauer, PHV Heidelberg
Vertreter des Universitätsklinikums Heidelberg
Moderation: Dr. Detlef Lorenzen, VS-Mitglied
Im Anschluss Fragen und Diskussion

Die adäquate medizinische Versorgung von Flüchtlingen. Wie können wir Hilfe leisten?
Rundschreiben der Bezirksärztekammer Nordbaden

Gesundheitliche Versorgung in (Erst-)Aufnahmeeinrichtungen
Die eLearning-Fortbildung steht allen Interessierten über die Lernplattform ILIAS der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL kostenfrei zur Verfügung. Für die Fortbildung wurden keine Fortbildungspunkte vergeben, da keine personenbezogene Registrierung der Teilnehmer erfolgt.

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Aufgrund der hohen Anzahl täglich eintreffender Asylbewerber wendet sich der Vorstand der KVBW mit einer Schnellinformation an die Ärzte und Psychotherapeuten im Land, die zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen motiviert und informiert, was bei der Behandlung zu beachten ist. (Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg)

Häufig gestelle Fragen zur medizinischen Versorgung von Asylbewerbern
(Sächsische Landesärztekammer)

Anamnesebögen für das Erstgespräch in 15 Sprachen
(Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.)

Patienten ohne gesicherten Aufenthaltsstatus
Wenn Menschen ohne Papiere krank werden, scheuen sie häufig den Gang zum Arzt − aus Angst, von den Ausländerbehörden entdeckt zu werden. Den Menschen ist der Zugang zum deutschen Gesundheitssystem meist versperrt, da sie sehr selten über einen Krankenversicherungschutz verfügen. Die Folge ist, dass die Migrantinnen und Migranten bei vielen Erkrankungen, die behandelt werden müssten, nicht zum Arzt gehen und sich ihr Gesundheitszustand dadurch verschlechtert, bis hin zum medizinischen Notfall. (Ärztekammer Nordrhein)

Hilfe für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus
Faltblatt der Bundesärztekammer

Das ärztliche Attest: Bedeutung und Anforderung im Asylverfahren
Eine Broschüre der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Übersicht der Bundesärztekammer

Psychotherapie und Dolmetscher für psychisch kranke Flüchtlinge
Bundesärztekammer (BÄK) und Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordern eine bessere psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung von psychisch kranken Flüchtlingen. Ob ein Flüchtling eine Psychotherapie benötigt, muss von unabhängigen und qualifizierten Gutachtern geprüft werden. Bisher fällen solche Entscheidungen viel zu häufig Sachbearbeiter in den Sozialbehörden oder fachfremde Gutachter. Falls eine Psychotherapie indiziert ist, muss außerdem der Einsatz von Dolmetschern finanziert werden.

  • Gesundheitsheft Baden-Württemberg für minderjährige Flüchtlinge

    Das vorliegende Gesundheitsheft möchte den Flüchtlingen, ihren Eltern oder BetreuerInnen den Weg durch die Institutionen erleichtern und medizinische Befunde zusammenfassen. Das Heft soll Kinder- und JugendärztInnen, AllgemeinärztInnen bzw. anderen FachärztInnen als Versorgungshilfe dienen und ist zusammen mit dem Impfausweis und der Versichertenkarte bei allen Arztbesuchen mitzubringen.   › Weiterlesen

letzte Änderung am 17.12.2015

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen.

Für unser Team suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier finden Sie aktuelle Stellenangebote der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der vier Bezirksärztekammern.

Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

Hier finden Sie verkehrsmedizinisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.

Neu: "Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung" vom 24.April 2015 in 4. überarbeiteter Auflage in Kraft getreten. Weitere Infos