Organspende schenkt Leben

Ärzte unterstützen Aufklärung zur Organspende

Eine Repräsentativbefragung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zur Organspende durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ergeben, dass 88 Prozent der befragten Mediziner dem Thema Organspende positiv gegenüber stehen. 84 Prozent sind damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entnimmt. Damit liegt ihr Anteil mit rund 20 Prozent über dem der Allgemeinbevölkerung.

Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil der Mediziner, die einen Organspendeausweis besitzen. Nahezu die Hälfte der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verfügt über einen entsprechenden Ausweis, während dieser Anteil in der Gesamtbevölkerung unverändert bei 12 Prozent liegt. Interessanterweise werden die Medizinerinnen und Mediziner, die selbst einen Organspendeausweis haben, auch häufiger auf dieses Thema hin angesprochen.

Bereitschaft der Ärzteschaft, Aufklärungsaufgaben zu übernehmen

Innerhalb der Ärzteschaft zeigt sich eine hohe Bereitschaft, als Ansprechpartner für Patienten zu diesem Thema tätig zu sein. Fast alle signalisieren Interesse, in ihren Praxen Informationsmaterial anzubieten. 89 Prozent sind bereit, als Ansprechpartner für persönliche Fragen und Unsicherheiten in Zusammenhang mit diesem Thema zur Verfügung zu stehen. 88 Prozent der Befragten sehen sich in der Lage, medizinische Fragen zu beantworten und 80 Prozent halten es für möglich, ihre Patienten zu einer eigenen Entscheidungsfindung zu motivieren. Zwei Drittel der befragten Ärzte haben bereits in den vergangenen Jahren Organspendeausweise und teilweise auch Informationsbroschüren in ihren Praxen bereitgestellt.

In der Landesärztekammer Baden-Württemberg liegen Organspenderausweise für Mitarbeiter und Besucher aus beziehungsweise stehen über die Homepage zum Download und zur Weitergabe an Patienten bereit.

letzte Änderung am 30.07.2015

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Die siebte Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg findet statt am 25.11.2017 um 9.30 Uhr in der KVBW. 

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Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen.

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Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

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Neu: "Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung" vom 24.April 2015 in 4. überarbeiteter Auflage in Kraft getreten. Weitere Infos