Allgemeinmedizin

Die Fachartikel stammen fast alle aus der Zeitschrift "Der Allgemeinarzt" (mit freundlicher Genehmigung).

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  • Steckt ein Immundefekt dahinter?

    Blasen auf Haut oder Schleimhäuten können unterschiedliche Ursachen haben, eine davon sind die sogenannten bullösen Autoimmundermatosen (BAID). Wenn der Körper Antikörper gegen die Strukturen der Haut bildet, löst sie sich ab und bildet Blasen. Unter die Gruppe dieser blasenbildenden Autoimmunerkrankungen fallen gleich mehrere Hautleiden, die in jedem Lebensalter auftreten können. Am häufigsten ist das bullöse Pemphigoid (BP), von dem vor allem ältere Patienten betroffen sind. (Heft 18/17)   › Weiterlesen

  • Wie Kaffee das Risiko beeinflusst

    Ein inaktiver Lebensstil und eine Fehlernährung können zur Entwicklung eines Typ-2-Diabetes führen. Andererseits zeigen wissenschaftliche Studien, dass gesunde Ernährung und Bewegung nicht nur die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes bei Hochrisikopersonen reduzieren, sondern auch bei Personen mit bereits manifestem Diabetes die Stoffwechseleinstellung verbessern bzw. sogar in einer Remission des Typ-2-Diabetes münden kann. Ein häufig diskutierter Einflussfaktor auf den Diabetes und die kardiovaskuläre Gesundheit ist der Lebensstilfaktor "Kaffeekonsum". Dem Kaffee und den darin enthaltenen Komponenten werden unterschiedliche Wirkungen nachgesagt. Welche dies sind, beschreiben wir im Folgenden. (Heft 17/17)   › Weiterlesen

  • Was kommt nach dem Ultraschall?

    Abdominelle Beschwerden bergen ein weites Spektrum möglicher Ursachen - von harmlos bis lebensbedrohlich. Die geklagten Symptome sind jedoch leider oft sehr unspezifisch, so dass zur Abklärung meist bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen müssen. An erster Stelle steht hierbei die Sonographie. Bringt diese keine endgültige Klarheit, sollte sorgsam abgewogen werden, welche Bildgebung dann indiziert ist. Welche Überlegungen hierbei eine Rolle spielen, klärt der folgende Beitrag. (Heft 16/17)   › Weiterlesen

  • Alte und neue Erreger

    Pilzerreger befallen die Haut auf unterschiedlichen Wegen: von Händen, Füßen oder Haaren ausgehend oder lokal an der Stelle des direkten Kontakts. Neben den klassischen Hefepilzen Candida albicans und Malassezia furfur sind es vor allem zoophile und anthropophile Dermatophyten, die Hautmykosen auslösen. Allen Erregern ist gemein: Sie lassen sich gut mit Antimykotika behandeln. Reicht die topische Anwendung nicht aus, ist eine systemische Therapie indiziert. (Heft 15/17)   › Weiterlesen

  • Welche Rolle spielt der Hausarzt?

    Für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) gibt es mit einem verzweigten Netz von Autismuszentren, Autismusbeauftragten, Schulbegleitern, Berufsbildungswerken u. a. ein recht gutes Versorgungssystem. Allgemeinärzte werden in in ihrer Praxis allerdings eher mit der Versorgung von Erwachsenen mit ASS zu tun haben. Nachfolgend beschreiben wir, welche Herausforderungen damit verbunden sind und wie Hausärzte diese bewältigen können. (Heft 14/17)   › Weiterlesen

  • Orthopädische Krankheiten in der Hausarztpraxis

    Schmerzen in Ellenbogen, in den Fingern oder am Fuß führen Patienten vielfach zuerst zum Hausarzt. Wie häufige orthopädische Erkrankungen wie Epicondylitis, Fersensporn oder Hallux valgus diagnostiziert und konservativ oder auch operativ behandelt werden können, soll im folgenden Beitrag dargestellt werden. (Heft 13/17)   › Weiterlesen

  • Die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts

    Immer wieder kommt ein Notarzt selbst in Not. Er wird zu einem hochbetagten Patienten gerufen, dessen Leben sich zu Ende neigt. Nimmt er ihn mit in die Klinik, wird eher das Leiden als das Leben verlängert. Lässt er ihn zu Hause oder im Pflegeheim, könnte ihm evtl. unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen werden. Eine frühzeitige und sorgfältige Versorgungsplanung ist in dieser Situation Gold wert. (Heft 12/17)   › Weiterlesen

  • Cerumen entfernen - wenn, dann mit Gefühl!

    Ist eine Cerumenentfernung beim symptomfreien Patienten immer erforderlich? Nein. Als Hausarzt sollte man hier ohnehin vorsichtig agieren. Oft ist eine solche Behandlung überflüssig - und zudem nicht ganz ungefährlich. Sie kann zu Verletzungen des Gehörgangs, des Trommelfells oder der Gehörknöchelchenkette führen. Für den Hausarzt sind heute auch preiswerte manuelle Spülsysteme erhältlich, mit denen z. B. das Trommelfell nicht mehr direkt getroffen wird und somit dessen Beschädigung weitgehend ausgeschlossen ist. (Heft 11/17)   › Weiterlesen

  • Infiltrationen für die Hausarztpraxis

    Gezielte lokale Infiltrationen in Gelenke oder umgebendes Gewebe gehören zu den wesentlichsten lokalen Behandlungen bei entzündlich-rheumatischen oder entzündlich-aktivierten degenerativen Gelenkerkrankungen. Insbesondere bei mono- oder oligoartikulärer Entzündung oder vielen periartikulären Entzündungen, aber auch bei gewissen posttraumatischen Reizzuständen ermöglicht die lokale Infiltration eine rasche, sehr gezielte und meist nebenwirkungsarme Beschwerdelinderung, die durch die Verwendung von kristallinen Steroidpräparaten oft lange anhält. (Heft 10/17)   › Weiterlesen

  • Über die Diagnose zur optimalen Therapie

    Die Belastungsinkontinenz des Mannes ist überwiegend iatrogen bedingt, und die häufigste Ursache ist die radikale Prostatektomie mit einer persistierenden Inkontinenzrate von 10–20 %. Die primäre Therapie der postoperativen Belastungsinkontinenz ist die Physiotherapie, wobei hier das Beckenbodentraining eine zentrale Rolle spielt. Bei nicht ausreichender Besserung unter konservativer Therapie wird eine operative Therapie empfohlen. Dafür stehen heute diverse Optionen zur Verfügung, hierzu zählen u. a. funktionelle und adjustierbare Schlingensysteme sowie der künstliche Schließmuskel. (Heft 09/17)   › Weiterlesen

  • Konservativ behandeln oder operieren?

    Die distale Radiusfraktur ist die häufigste Fraktur des älteren Patienten. Die konservative Therapie ist ein bewährtes und komplikationsarmes Verfahren mit guten funktionellen Ergebnissen. Im Folgenden werden die Diagnostik und die konservative Behandlung sowie die damit verbundenen Herausforderungen dargestellt. (Heft 08/17)   › Weiterlesen

  • Zentrale Rolle für den Hausarzt

    Anders als andere chronische psychische Störungen wird Alkoholabhängigkeit in der Bevölkerung häufig stigmatisiert, als selbstverschuldet und nicht behandlungsbedürftig angesehen. Betroffene selbst neigen krankheitsbedingt dazu, ihren Alkoholkonsum zu verleugnen oder zu bagatellisieren. Anfangs, aber auch im Verlauf ist die Veränderungs- und Therapiemotivation nicht selten gering oder schwankend, daher konzentriert sich die ärztliche Behandlung oft leider auf Folge- und Begleiterkrankungen und weniger auf die ursächliche Suchterkrankung. (Heft 07/17)   › Weiterlesen

  • Für wen, wie viel, wie lange?

    Sodbrennen ist ein häufiges Symptom und kann bekanntlich mit einem gastroösophagealen Reflux zusammenhängen. Um die genaue Reflux-Form zu eruieren bzw. eine eventuelle Ösophagitis nachzuweisen, ist eine aufwendigere Diagnostik erforderlich. Unter bestimmten Bedingungen lässt sich jedoch auch zunächst eine probatorische Gabe von Protonenpumpenhemmern (PPI) rechtfertigen. Was beim Einsatz dieser Säureblocker zu beachten ist, wird im folgenden Beitrag geschildert. (Heft 06/17)   › Weiterlesen

  • Augenprobleme selbst lösen oder überweisen?

    Blaues Auge, rotes Auge - Bagatelle oder Notfall? Bei Augenverletzungen oder akuten Augenbeschwerden seiner Patienten steht der Hausarzt immer vor der Entscheidung, selbst eine Therapie einzuleiten oder sofort zum Facharzt zu überweisen. Oft ist die erste Einschätzung nicht ganz einfach. Denn beim augenärztlichen Notfall sind die Schmerzen alles andere als ein zuverlässiger Gradmesser für die Schwere des Schadens. (Heft 05/17)   › Weiterlesen

  • Therapie am Schweregrad ausrichten!

    Die Diagnose "Fibromyalgiesyndrom" (FMS) wird gestellt anhand der Anamnese eines typischen Symptomenkomplexes (chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, Müdigkeit, Schlafstörungen) und durch den Ausschluss von körperlichen Erkrankungen, welche die Symptome ausreichend erklären. Die Intensität der Therapie richtet sich nach dem Schweregrad. (Heft 04/17)   › Weiterlesen

  • Neue Richtlinie 2017

    Im Jahr 1971 wurde mit den Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U7 das erste systematische Früherkennungsprogramm für Kinder in Deutschland eingeführt. In den folgenden Jahrzehnten wurden immer wieder neue Elemente hinzugefügt. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das Programm komplett neu strukturiert. Dazu wurde ein neues "Kinder- Untersuchungsheft" aufgelegt. Seit dem 1. Januar 2017 muss die neue Kinder-Richtlinie im ambulanten Bereich für alle gesetzlich Versicherten umgesetzt werden. Alle Neuerungen sollen hier kurz vorgestellt werden. (Heft 03/17)   › Weiterlesen

  • Maßgeschneiderte Therapie verbessert die Prognose

    Die Diagnose der Herzinsuffizienz erfordert das Vorliegen von Symptomen und ggf. klinischen Zeichen sowie den objektiven Nachweis einer kardialen Funktionsstörung mittels Echokardiografie. Die Standard-Therapie bei Patienten mit Herzinsuffizienz und verminderter linksventrikulärer Auswurffraktion umfasst ACE-Hemmer, Betablocker und Mineralokortikoidrezeptor-Antagonisten. Der Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor Sacubitril/Valsartan, der If-Kanal-Inhibitor Ivabradin, die kardiale Resynchronisationstherapie sowie die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators sind weitere Medikamente bzw. Maßnahmen, die bei geeigneten Patienten die Prognose verbessern. (Sonderheft 02/17)   › Weiterlesen

  • Niere altert mit

    Die Menschen werden heute im Laufe ihres zunehmend längeren Lebens mit vielen Krankheiten konfrontiert. Denn mit den Patienten altern auch ihre Organe. Das betrifft auch die Niere, die mit zunehmendem Lebensalter ihre Funktion immer weiter einschränkt. Passende Therapieansätze sind nötig, um die Nierenfunktion der Patienten im Alter so lange wie möglich zu erhalten bzw. die Progression einer vorliegenden Nierenschädigung zu hemmen oder zu stoppen. (Heft 02/17)   › Weiterlesen

  • Delir

    Das Delir, oft auch als Verwirrtheitszustand oder Durchgangssyndrom bezeichnet, ist eine häufige Komplikation bei älteren Patienten. Im folgenden Beitrag lesen Sie, welche Symptome typisch sind für das Delir, wie man es von einer Demenz abgrenzen kann, welche Ursachen zu bedenken sind und welche Therapie- und Präventionsmöglichkeiten es gibt. (Sonderheft 01/17)   › Weiterlesen

  • Spinalkanalstenose und Bandscheibenvorfall

    Plötzlich aufgetretene starke Rückenschmerzen im Lendenbereich beim Bücken und Heben - im Volksmund gerne als "Hexenschuss" bezeichnet - sollten immer auch an einen Bandscheibenvorfall denken lassen. Weniger akute Beschwerden, die aber mit zunehmender Einschränkung der Gehstrecke einhergehen, sind verdächtig auf eine Spinalkanalstenose. Welche Probleme bei diesen beiden Krankheitsbildern zu bedenken sind, wie sinnvolle diagnostische Schritte aussehen sollten und wann welche Therapie erforderlich ist, soll im folgenden Beitrag anhand von zwei Kasuistiken dargestellt werden. (Heft 01/17)   › Weiterlesen

  • Bewährte Strategien und neue Behandlungsoptionen

    Das Krankheitsbild "Asthma" hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Früher war eine stark ausgeprägte Fluktuation der Beschwerden mit nicht selten lebensbedrohlichen Asthmaanfällen eher die Regel als die Ausnahme. Inzwischen ist es durch die systematische leitlinienorientierte Therapie möglich, nicht nur diesen krisenhaften Verlauf weitgehend zu vermeiden, sondern auch die Langzeitprognose deutlich zu bessern. In den letzten zehn Jahren nahmen asthmabedingte Todesfälle erfreulicherweise um 30 % ab. Der folgende Beitrag beleuchtet das sinnvolle diagnostische Vorgehen sowie die aktuellen therapeutischen Optionen. (Heft 20/16)   › Weiterlesen

  • Nach Auslösern suchen!

    Ältere Patienten klagen häufig über Schlafstörungen. Sie müssen dann behandelt werden, wenn die Lebensqualität leidet, funktionelle Probleme im Alltag auftauchen oder die Selbstversorgung ungünstig beeinflusst wird. So groß die Zahl der Schlafstörungen, so unterschiedlich und vielfältig ist auch die Therapie. (Heft 19/16)   › Weiterlesen

  • Wie lässt sich die Dyspnoe lindern?

    Bei Lungenerkrankungen ergibt es keinen Sinn, zwischen kausaler und rein symptomatischer Therapie eine zeitlich determinierte Grenze zu ziehen. Vielmehr werden kausale Therapiemöglichkeiten in der Regel sukzessive durch rein symptomorientierte Behandlungen ergänzt. Erst nach Jahren einer kombinierten Behandlung verzichtet man am Ende des Lebens auf die kausalen Therapien. Am Beispiel der COPD wird im Folgenden erläutert, wie die Kombination verschiedener Maßnahmen im Verlauf aussehen kann. (Heft 18/16)   › Weiterlesen

  • Wichtige Infektionskrankheiten

    Durch die aktuell stark zunehmende Zahl von Flüchtlingen aus den unterschiedlichsten Ländern benötigen Hausärzte hierzulande immer häufiger spezifische Kenntnisse zu verschiedensten Infektionskrankheiten, die vormals nicht immer in diesem Maße praxisrelevant waren. Dieser Artikel soll zum einen ganz generell über die Bedeutung und Ursachen von Infektionskrankheiten bei Flüchtlingen aufklären, zum anderen einen Überblick über einige wichtige Infektionskrankheiten bieten, die bei Flüchtlingen vorkommen. (Heft 17/16)   › Weiterlesen

  • Ein Klassiker mit vielen Gesichtern

    Muskelschmerzen sind eine häufige Komponente bei bestimmten Schmerzbildern - z. B. nach Operationen oder im Rahmen von Kopf- oder Rückenschmerzen. An drei spannenden Fällen wird hier gezeigt, welche Symptome myofasziale Schmerzen charakterisieren und wie eine konsequente Therapie verhindert, dass die Beschwerden chronisch werden.(Heft 16/16)   › Weiterlesen

  • Warnsymptome in der Schwangerschaft

    Kritische Situationen während der Schwangerschaft müssen rechtzeitig erkannt werden, um für Mutter und Fetus rechtzeitig bedrohliche Verläufe abzuwenden. Wie kann der Hausarzt Beschwerden seiner Patientinnen in dieser Phase korrekt deuten und Warnsymptome, die eine sofortige Einweisung und Abklärung nach sich ziehen müssen, von physiologischen Schwangerschaftssymptomen abgrenzen? (Heft 15/16)   › Weiterlesen

  • Was lässt Gelenke schwellen?

    Woran muss man bei schmerzenden, geschwollenen Gelenken vorrangig denken? Außer einer rheumatischen Ursache, die möglichst früh erkannt werden sollte, kommen auch Infektionen oder eine Hyperurikämie als Auslöser infrage. Welche Symptome der Hausarzt konkret erfragen und welche Untersuchungen er veranlassen sollte und wie sich die Therapien der unterschiedlichen Krankheiten voneinander unterscheiden, soll im nachfolgenden Beitrag dargestellt werden. (Heft 14/16)   › Weiterlesen

  • Mögliche Ursachen von Gelenkschmerzen

    Schmerzen am Bewegungsapparat sind im Kindes- und Jugendalter ein häufiger Vorstellungsgrund in der ärztlichen Praxis. Die große Zahl möglicher Ursachen und die oft schwierige Zuordnung beteiligter anatomischer Strukturen stellen eine besondere diagnostische Herausforderung dar. Neben den kurzfristig und selbstlimitierend verlaufenden Erkrankungen sollen chronische Erkrankungen, Notfallsituationen und potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen früh erfasst und einer gezielten Therapie zugeführt werden. Schmerzcharakter und klinisches Bild können hier wegweisend sein. (Heft 13/16)   › Weiterlesen

  • Therapieoptionen

    Der gewöhnliche Muskelkrampf tritt vorwiegend in Ruhe und häufig nachts auf. Nächtliche Wadenkrämpfe (Crampi nocturni) sind schmerzhaft, führen oft zu Schlafstörungen und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Wie kann dem betroffenen Patienten geholfen werden? Dieser Artikel nennt die wichtigsten Therapieoptionen und zeigt auf, wie weit ihre Wirksamkeit belegt ist. (Heft 12/16)   › Weiterlesen

  • Keine Bagatelle!

    Die Sprunggelenksdistorsion ist die häufigste Sportverletzung Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) als hepatische Manifestation des metabolischen Syndroms ist oft der Beginn eines komplikationsreichen Krankheitsverlaufs mit progredienter Fibrose, Leberzirrhose oder gar hepatozellulärem Karzinom. Die Diagnose und frühzeitige Therapie der NAFLD ist eine Herausforderung. Denn bisher sind in der Routinediagnostik keine Serummarker etabliert, so dass die Diagnose auf Anamnese, Symptomen, Sonographie oder der immer noch als der Goldstandard geltenden Leberbiopsie basiert. Therapeutisch existiert noch keine effektive medikamentöse Therapie. Im Vordergrund stehen daher Gewichtsnormalisierung, Bewegung und Optimierung der Begleiterkrankungen wie Diabetes. (Heft 11/16)   › Weiterlesen

  • Wann röntgen, wie behandeln?

    Die Sprunggelenksdistorsion ist die häufigste Sportverletzung überhaupt. Sie macht über alle Sportarten gemittelt etwa 15 bis 20 % aller Sportverletzungen aus. Vielleicht gerade weil diese Verletzung so häufig ist, wird sie oft als Bagatelle abgetan und viel zu häufig nicht adäquat behandelt. Dies hat zur Folge, dass 10 bis 40 % aller Sprunggelenksdistorsionen symptomatisch bleiben. In diesem Artikel beschreiben wir unser multimodales konservatives Behandlungskonzept sowie die diagnostischen Schritte im Akutfall und bei persistierenden Schmerzen. (Heft 10/16)   › Weiterlesen

  • Parasitosen der Leber

    Parasiten in der Leber findet man häufiger nach Aufenthalt in tropischen Regionen. Sie gehören in die Gruppe der Trematoden, der pathogenen Protozoen, seltener auch der Nematoden. Eine gesonderte Rolle spielen die Zestoden, die die Echinokokkose der Leber verursachen, allerdings im Rahmen dieses Artikels nicht abgehandelt werden sollen. (Heft 09/16)   › Weiterlesen

  • Weit verbreitet: Mangel an Sonnenvitamin

    In der Ernährungsmedizin dreht sich derzeit vieles ums Vitamin D. Aus gutem Grund: Denn in vielen Industrienationen ist Vitamin-D-Mangel weit verbreitet, insbesondere in den Wintermonaten. Das "Sonnenvitamin" ist nicht nur essenziell für die Knochengesundheit, sondern beugt vermutlich auch kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes und Hypertonie vor. Dokumentiert ist ein Zusammenhang zwischen dem 25-Hydroxy-Vitamin-D-Serumspiegel [25(OH)D] und der Mortalität. Empfohlen werden ausreichend hohe 25(OH)D-Spiegel insbesondere bei älteren Männern und Frauen zur Prävention von Stürzen, Frakturen und vorzeitigem Tod. Dazu ist bei vielen Patienten eine Supplementation von Vitamin D erforderlich. Kombinationspräparate mit synergistisch wirkenden Kofaktoren wie Magnesium können die Wirksamkeit einer Supplementationstherapie optimieren. (Heft 08/16)   › Weiterlesen

  • Vorsicht, Resistenzen!

    Zwar nimmt die Prävalenz der Tuberkulose in Deutschland ab, aber ausgestorben ist die Erkrankung auch hierzulande noch nicht. Zudem ist weltweit die dramatisch steigende Anzahl von Patienten, die an einer Medikamenten-resistenten Tuberkulose erkranken, besorgniserregend. Mit moderner Diagnostik und der richtigen Therapie können trotzdem fast alle Patienten mit einer Tuberkulose geheilt werden. (Heft 06/16)   › Weiterlesen

  • Wann steckt ein Pilz dahinter?

    Hautmykosen wie Fußpilz oder Pilzbefall im Gesicht sind häufig, doch nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Insbesondere entzündliche Veränderungen erschweren die Diagnostik. Anhand von drei Kasuistiken sollen im Folgenden praxisrelevante diagnostische Fallstricke erörtert werden. (Heft 05/16)   › Weiterlesen

  • Systematisch abklären

    Der Ursache von Bauchschmerzen auf die Spur zu kommen, ist nicht immer einfach. Oft ist der erste Eindruck irreführend. Hier einige Tipps für den Hausarzt, um falsche Fährten zu vermeiden und die weitere Diagnostik in richtige Bahnen zu lenken. (Heft 04/16)   › Weiterlesen

  • Trigeminusneuralgie und Co

    Schmerzerkrankungen im Gesicht sind komplex und erfordern eine umfassende Diagnostik. Die Trigeminusneuralgie ist durch blitzartig einschießende, elektrisierende spontane oder evozierte Schmerzen charakterisiert. Der anhaltende idiopathische Gesichtsschmerz ("atypischer Gesichtsschmerz") wird häufig diffus in der Tiefe zum Teil mit wechselnder Lokalisation wahrgenommen. Die psychische Komorbidität muss bei der Behandlung von Beginn an mitberücksichtigt werden. (Heft 03/16)   › Weiterlesen

  • Fortführen oder absetzen?

    Was tun, wenn ein Patient unter Antikoagulation eine Hirnblutung erleidet? Der vorliegende Artikel gibt einen kurzen Überblick über die Studienlage zu diesem Thema und Hinweise für die Therapieentscheidung. Die Komplexität der Behandlung zeigt, dass auch bei Volkskrankheiten wie dem ischämischen Schlaganfall und der Hirnblutung nur eine individualisierte Therapie zielführend ist. (Heft 02/16)   › Weiterlesen

  • Warum die Frenzelbrille unverzichtbar ist

    Eine Frenzelbrille oder Nystagmusbrille gehört nicht zur Standardausrüstung eines jeden Allgemeinarztes. Sollte sie aber. Denn mit "Schwindel- atienten" hat der Hausarzt vergleichsweise häufig zu tun. Und mit Hilfe dieses Instruments lässt sich ein Spontannystagmus als Zeichen einer Schädigung von Gleichgewichtsorgan oder N. vestibularis viel besser erkennen als mit bloßem Auge. (Heft 01/16)   › Weiterlesen

  • Wann muss man an Rheuma denken?

    Die Differenzialdiagnose der Störungen im Bewegungsapparat von Kindern und Jugendlichen ist enorm breit. Sie reicht vom (relativ einfachen) Trauma über Infektionen, verschiedenste Formen von Anlage- und Wachstumsstörungen, Neoplasien, Stoffwechselerkrankungen und Autoimmunerkrankungen bis zur psychosomatischen Störung und schließt auch so rätselhafte Erscheinungen wie die sogenannten "Wachstumsschmerzen" mit ein. Woran kann man rheumatische Erkrankungen erkennen und wie stellt man frühzeitig die richtigen Abklärungsweichen? (Heft 20/15)   › Weiterlesen

  • Bandage, Gips oder OP?

    Eine Reifungsstörung oder Dysplasie des Hüftgelenks beim Neugeborenen kann am besten mit der als Screening durchgeführten Ultraschalluntersuchung erkannt werden. Klinische Zeichen wie Beinlängendifferenz oder Gesäßfaltenasymmetrie kommen selten vor. Wird die Diagnose rechtzeitig gestellt, lässt sich die Störung meist gut konservativ behandeln. Doch es gibt auch noch Indikationen für eine Operation. (Heft 18/15)   › Weiterlesen

  • Probleme im hohen Alter

    Der demografische Wandel betrifft alle Gebiete der Medizin. Das bedeutet auch für die Nephrologie, dass immer mehr Patienten im vorgerückten Alter mit Multimorbidität zur Behandlung kommen. Erfahren Sie, wie mit altersbedingten Problemen bei geriatrischen Nierenkranken am besten umgegangen werden sollte. (Heft 17/15)   › Weiterlesen

  • Nehmen Sie den Druck raus!

    Ein Dekubitus entsteht in erster Linie durch lokale Druckbelastungen. In den meisten Fällen entwickeln sich die typischen Gewebeschäden, weil der Betroffene die eigene Position nicht mehr aktiv ändern kann, manchmal auch aufgrund einer gestörten sensorischen Druckempfindung. Dabei kommt sowohl der Dauer als auch der Stärke der Druckbelastung eine Bedeutung zu. (Heft 16/15)   › Weiterlesen

  • Notfall: Verbrühung

    Bei Kindern mit Verbrühungen kommt es auf eine gute Erstversorgung an und darauf, je nach Ausdehnung und Tiefe der Hautschäden sofort eine Klinikeinweisung zu veranlassen. Denn bei zu langer konservativer Behandlung können bleibende Narben entstehen. Im folgenden Beitrag soll auf die Therapie leichter bis mittelschwerer thermischer Verletzungen im ambulanten Bereich sowie auf Indikationen zur Vorstellung in spezialisierten Abteilungen eingegangen werden. (Heft 15/15)   › Weiterlesen

  • Therapie: Heute und morgen

    Die Colitis ulcerosa ist eine kontinuierliche Mukosaentzündung, die mindestens das Rektum betrifft. Wegen des meist schubförmigen Verlaufes sollte eine optimale Therapie sowohl eine effektive Schubbehandlung (Remissionsinduktion) als auch eine Therapie zum Remissionserhalt umfassen. Dabei kommt den Aminosalicylaten eine herausragende Stellung zu. (Heft 14/15)   › Weiterlesen

  • Aneurysmen der Bauchaorta

    Aneurysmatische Erweiterungen der Bauchaorta prägen nicht nur den Arbeitsalltag von Gefäßspezialisten. Fast 95 % der in Deutschland praktizierenden Hausärzte betreuen einer aktuellen Umfrage zufolge Patienten mit abdominellem Aortenaneurysma (AAA). Da die Ruptur eines Aneurysmas mit einer hohen Letalität verbunden ist, ist es wichtig, den Befund regelmäßig zu kontrollieren und ggf. eine Operation frühzeitig zu planen. (Heft 13/15)   › Weiterlesen

  • Frühe Diagnose rettet Knochen

    Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist die häufigste rheumatologisch-entzündliche Gelenkerkrankung in Deutschland. Trotz Verbesserung der Aufklärung und Versorgung erfolgt die Diagnose häufig noch zu spät. Ziel ist es heute, eine Therapie einzuleiten, bevor knöcherne Schäden entstehen können. Die hierfür notwendigen Therapeutika stehen uns zur Verfügung. (Heft 12/15)   › Weiterlesen

  • Differenzialdiagnostik des Ikterus

    Der Ikterus beschreibt eine Gelbfärbung der Haut, der Schleimhäute und der Skleren, die sich ab einem Bilirubinwert von 2 mg/dl bemerkbar macht. Der Ikterus ist in vielen Fällen das erste Zeichen einer hepatobiliären oder pankreatischen Erkrankung mit unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen, aber auch unterschiedlichen Prognosen. Aus diesem Grund ist eine systematische Annäherung an die Diagnose essenziell. (Heft 11/15)   › Weiterlesen

  • Antibiotika oder Op.?

    Die infektiöse Endokarditis (IE) ist eine schwerwiegende Erkrankung der Herzklappen, die trotz medizinischer Fortschritte mit einer hohen Mortalität und Letalität einhergeht. Ihre Behandlung stellt im klinischen Alltag eine große Herausforderung dar. Nachfolgend geben wir Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Prävention. (Heft 10/15)   › Weiterlesen

  • Welche Therapien wirken?

    Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um eine äußerst schmerzhafte Erkrankung unbekannter Ursache. Zur Behandlung stehen Medikamente wie Carbamazepin und invasive Verfahren wie die mikrovaskuläre Dekompensation, die stereotaktische Radiochirurgie oder Eingriffe am Ganglion Gasseri zur Verfügung. (Heft 09/15)   › Weiterlesen

  • Was tun bei funktionellen Magen-Darm-Symptomen?

    Der Reizmagen bzw. die funktionelle Dyspepsie und der Reizdarm gehören mit über 10 Millionen Betroffenen zu den häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen in Deutschland. Bei beiden Erkrankungen sind die Ursachen multifaktoriell und noch nicht gut verstanden. Die Diagnose wird per Ausschlussdiagnostik gestellt. Schlüssel dafür ist eine gute Anamnese. Die Therapie ist symptomorientiert und oft nicht einfach. (Heft 08/15)   › Weiterlesen

  • Indikation zur Insulinpumpentherapie

    Bereits in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts begann man mit dem Einsatz von Dosiergeräten („Insulinpumpen“) zur (mehr oder weniger) kontinuierlichen Gabe von kurzwirksamem Insulin ins Unterhautfettgewebe. Bei unbefriedigenden Ergebnissen der Intensivierten Insulintherapie sollte die Insulinpumpe die Stoffwechseleinstellung verbessern. Somit stellt die kontinuierliche subkutane Insulininfusion (CSII), im Alltagssprachgebrauch als "Pumpenbehandlung" bezeichnet, eine Erweiterung der "intensivierten konventionellen Insulintherapie (ICT)" dar. Welche Indikationen heute für die CSII bestehen, soll in dieser Übersicht dargestellt werden. (Heft 07/15)   › Weiterlesen

  • Vitamin-B12-Mangel Erkennen und behandeln

    Zu einem Vitamin-B12-Mangel kommt es in der Regel durch eine zu geringe Zufuhr mit der Nahrung oder durch eine gestörte Resorption von Cobalamin aufgrund von gastrointestinalen Erkrankungen. Zu den Risikogruppen gehören ältere Menschen sowie Vegetarier und Veganer. Das Tückische dabei: Noch bevor die typischen Blutbildveränderungen einer Megaloblasten-Anämie auftreten, kann es zu einer ganzen Reihe von mehr oder weniger spezifischen Symptomen kommen, darunter Zungenbrennen, Müdigkeit, Schwindel, Parästhesien und Gangunsicherheit. Da die neurologischen Symptome irreversibel sein können, ist eine frühe Diagnose und Therapie wichtig. Was es dabei zu beachten gilt, soll im folgenden Beitrag dargestellt werden. (Heft 06/15)   › Weiterlesen

  • Bildgebung beim Schädel-Hirn-Trauma

    Menschen stürzen oder stoßen sich den Kopf. Das ist so alltäglich, dass in der Ambulanz oder der Praxis keine Unklarheiten bestehen sollten, ob und wie diagnostische Maßnahmen bei einem solchen Ereignis eingeleitet werden sollten. Leider sieht der Alltag in deutschen Kliniken anders aus. Selbst in der überwiegenden Anzahl von spezialisierten Krankenhausabteilungen gibt es keine klaren Regelungen, bei welchem Schweregrad der Symptomatik Diagnostik gemacht wird und wann nicht. Sieht man die Gesamtheit der Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT), so ist noch nicht einmal erkennbar, welche Art von bildgebender Diagnostik dafür eingesetzt werden soll. Dieser Artikel soll hier für mehr Klarheit sorgen. (Heft 05/15)   › Weiterlesen

  • Therapie von Hyperpigmentierungen

    Gelten ein paar Sommersprossen als sympathisch und niedlich, so führen häufig bereits wenige Altersflecken die Betroffenen mit einem dringenden Behandlungswunsch in die dermatologische Praxis. Unter einer Hyperpigmentierung versteht man allgemein eine angeborene oder erworbene pathologische Dunkelverfärbung der Haut oder Schleimhaut. Dieser Artikel beschäftigt sich - da sonst ein zu weites Feld - nicht mit den generalisierten Hyperpigmentierungen aufgrund von Grunderkrankungen, sondern beschränkt sich auf die Hyperpigmentierungen im engeren Sinne, verursacht durch endogene Pigmente. (Heft 04/15)   › Weiterlesen

  • Schmerz vertreibt Schmerz

    Was tun, wenn Schmerzen unsere älteren Patienten plagen und bei vielen Aktivitäten des täglichen Lebens behindern? Durch Multimorbidität und schon vielfache Medikation ist die Arzneimitteltherapie oft nicht gangbar wegen der Gefährdung durch Nebenwirkungen, Retention und Interaktionen. Ist vielleicht die Therapeutische Lokalanästhesie (TLA) bei diesen Patienten eine gute Alternative? (Heft 03/15)   › Weiterlesen

  • Inhalieren will gelernt sein

    Wir wissen, dass 40 bis 80 % aller Patienten bei der Inhalation entscheidende Fehler machen und damit eine ausreichende Deposition der Pharmaka in den Atemwegen verhindern. Auswege aus dieser Misere bieten die kluge Auswahl des Devices, gute Schulungen und regelmäßige Kontrollen der Inhaliertechnik. (Heft 02/15)   › Weiterlesen

  • Bauchtrauma: Op. meist überflüssig

    Ein Abdominaltrauma bei kindlichen Unfällen ist häufig. Jedoch kommt es dabei selten zu relevanten Organverletzungen. In mehr als 95 % der Fälle ist auch bei hochgradigen Organverletzungen eine konservative Therapie mit Überwachung, Schmerztherapie und Flüssigkeitsersatz möglich. Operationsindikationen sind hypovolämischer, hämorrhagischer Schock und Darmperforationen. Man sollte immer daran denken, eine Kindesmisshandlung auszuschließen. (Heft 01/15)   › Weiterlesen

  • Hyposensibilisierung in der Hausarztpraxis

    Eine Hyposensibilisierung stellt bei allergischen Erkrankungen vom Typ I die einzige kausale Behandlungsoption dar und ist durch viele Studien gut belegt. Was der Hausarzt über die subkutane (SCIT) und die sublinguale (SLI T) Immuntherapie wissen sollte, wird im folgenden Beitrag erörtert. (Sonderausgabe/15)   › Weiterlesen

  • Diagnose und Therapie – ein Update

    Eine chronische Hepatitis-C-Infektion kann zu einer schwerwiegenden Leberschädigung oder zu Erkrankungen außerhalb der Leber führen und stellt somit eine erhebliche gesundheitspolitische Belastung dar. So entwickelt sich durchschnittlich in bis zu 20 % der Fälle innerhalb von 20 bis 30 Jahren eine Leberzirrhose; das Risiko für ein Leberzellkarzinom liegt bei Patienten mit Leberzirrhose bei 1 bis 5 % pro Jahr (1). Die Therapie der chronischen Hepatitis. (Heft 20/14)   › Weiterlesen

  • Wann konservativ, wann operativ?

    Bei der Entscheidung, ob eine Skoliose konservativ behandelt werden kann oder operativ versorgt werden muss, sind unter anderem folgende Parameter zu berücksichtigen: Genese der Skoliose und Begleiterkrankungen, Alter bei Erkrankungsbeginn und Progressionsrate, radiologisches Erscheinungsbild und Klassifikation der Skoliose. Die Eltern und die jungen Patienten müssen über den natürlichen Verlauf der Erkrankung und deren Komplikationen und die Erfolgschancen sowie die möglichen Komplikationen bei einer operativen Versorgung aufgeklärt werden. (Heft 19/14)   › Weiterlesen

  • Mucotympanon beim Kind: Wann braucht man Paukenröhrchen?

    Nicht jeder Erguß im Mittelohr erfordert die Einlage von Paukenröhrchen. Persisiert die Flüssigkeit hinter dem Trommelfell jedoch oder dickt sie ein zu einem Mucotympanon, besteht Schwerhörigkeit. Dann macht eine Therapie mit Paukenröhrchen Sinn, um bei Kleinkindern die Sprachentwicklung nicht zu gefährden. (Heft 08/05)   › Weiterlesen

  • Die ärztliche Leichenschau: Wann ist ein Tod "nicht natürlich"?

    Die Dokumentation der Leichenschau und die daraus resultierenden Konsequenzen werden beispielhaft an Hand des bayerischen Vordrucksatzes dargestellt.   › Weiterlesen