Lymphologie

Die Fachartikel stammen aus der Fachzeitschrift "Lymphologie" (mit freundlicher Genehmigung). 

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  • Wie kommt der Schmerz ins Lipödem?

    Der Schmerz ist ein wichtiges diagnostisches Kriterium für das Lipödem. Diese Schmerzen sind allerdings in der Literatur nur unzureichend untersucht und charakterisiert, meist begnügen sich die Autoren mit Hypothesen. Der Vergleich dieser Hypothesen mit den publizierten Befunden, soweit solche überhaupt vorliegen, zeigt, dass viele der Hypothesen offensichtlich nicht zutreffen können. Kaum einer der fassbaren Befunde erscheint als Basis für die Erklärung der Schmerzen beim Lipödem geeignet. Betrachtet man den Schmerz im Lipödem von der Schmerz-Literatur aus, so kristallisiert sich eine mechanische dynamische Allodynie heraus, in die Aβ-Fasern und wahrscheinlich auch taktile C (CT)- Fasern involviert sind. CT-Fasern können prinzipiell durch die Manuelle Lymphdrainage (MLD) stimuliert werden, und damit könnte möglicherweise die schmerzlindernde Wirkung der MLD erklärt werden. Im Umkehrschluss würde diese schmerzlindernde Wirkung über die CT-Fasern jedoch eine Small-Fiber-Neuropathie (SFN) und damit wahrscheinlich jegliche direkte Nervenschädigung als Schmerzursache ausschließen. (Heft 01/17)   › Weiterlesen

  • Lipödem und Liplymphödem - Alles eine Frage des Lebensstils?

    Als Lipödem wird ein chronisch progredientes Krankheitsbild bezeichnet, welches sich primär durch eine disproportionale, schmerzhafte Vermehrung des Unterhautfettgewebes bei gleichzeitiger Hämatomneigung auszeichnet. Leitmerkmal ist eine Vermehrung des Unterhautfettgewebes an den Extremitäten, wobei die Akren sowie der Rumpf davon nicht betroffen sind. Im weiteren Verlauf entsteht ein Liplymphödem. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist die Ätiologie der Erkrankung unbekannt. Deutschlandweit sind schätzungsweise 3,295 Mio. Frauen (8 % von 41,188 Mio. Frauen) betroffen. Durch fehlende Kenntnis bzw. Anerkennung der Erkrankung in medizinisch-therapeutischen Fachkreisen bleibt diese oftmals über Jahre unerkannt oder wird fälschlicherweise mit einer lebensstilbedingten Adipositas gleichgesetzt. Dass dies das Leiden der betroffenen Frauen in der Regel verstärkt, zeigt die durchgeführte Befragung auf. (Heft 01/16)   › Weiterlesen

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Die siebte Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg findet statt am 25.11.2017 um 9.30 Uhr in der KVBW. 

Weitere Informationen für Delegierte

Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen.

Für unser Team suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier finden Sie aktuelle Stellenangebote der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der vier Bezirksärztekammern.

Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

Hier finden Sie verkehrsmedizinisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.

Neu: "Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung" vom 24.April 2015 in 4. überarbeiteter Auflage in Kraft getreten. Weitere Infos