Eine Veranstaltung des Ausschusses "Prävention und Umwelt" der Landesärztekammer Baden-Württemberg

Symposium "Gesundheitliche Risiken gering radioaktiver Strahlenbelastung beim Rückbau von Atomkraftwerken und in Folge medizinischer Anwendungen"

am Samstag 03. Februar 2018
von 09:30 – 14:45 Uhr
In den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg
Jahnstraße 7, 70597 Stuttgart-Degerloch

Die Vertreterversammlung der LÄK-BW im Herbst 2016 und der Deutsche Ärztetag 2017 hatten sich in ähnlichem Tenor gegen die Verbringung von gering radioaktivem Abraum auf wohnortnahen Deponien ausgesprochen, wie es nach geltender Gesetzgebung aktuell bereits beim Rückbau des AKW Neckarwestheim geschieht.

Die LÄK nimmt die angestoßene öffentliche Diskussion um gesundheitliche Risiken gering radioaktiver Strahlenbelastung zum Anlass die Thematik in einem Symposium vertieft zu erörtern.

In einem ersten Themenblock sollen die Problemstellungen und Bewertung der gesundheitlichen Risiken beim Abbau der AKW aus unterschiedlicher Sicht dargestellt werden. In seinem zweiten Teil befasst sich die Veranstaltung mit dem Strahlenschutzgesetz und der ärztlichen Verantwortung Risiken für Patienten und Umwelt  beim Einsatz  strahlenmedizinischer Verfahren gering zu halten.


Programm

Moderation        
Dr. med. Christoph Ehrensperger, stellvertrender Vorsitzender des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg

09:30 – 09:45       
Begrüßung und Einführung/Abfolge
Dr. med. Norbert Fischer, Vorsitzender des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg

Grußwort
Dr. med. Ulrich Clever, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg

09:45 – 10:15   
Freigemessen und vergessen? Warum wir uns als Ärzte mit gering radioaktivem Müll befassen müssen!
Dr. med. Robin Maitra, Delegierter der Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg

10:15 – 10:30       
Diskussion

10:30 – 11:00   
Gesetzliche Vorgaben für die Abfallentsorgung beim AKW-Rückbau
Gerrit Niehaus, Leiter der Abteilung Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz im Umweltministerium Baden-Württemberg

11:00 – 11:30       
Konzept der IPPNW zum AKW-Rückbau
Dr. med. Alex Rosen, Vorsitzender internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) Berlin

11:30 – 12:00      
Diskussion

12:00 – 12:45   
Mittagspause

12:45  – 13:15     
10 µSv-Konzept im Strahlenschutz
Prof. Dr. rer. nat. Joachim Breckow, Vorsitzender der Strahlenschutzkommission

13:15  – 13:45   
Verantwortung für Mitarbeiter und Patienten bei der Anwendung strahlenmedizinischer Verfahren
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine Universitätsmedizin Greifswald

13:45 – 14:15       
Diskussion

14:15 – 14:45       
Resümee durch die Ausschussvorsitzenden


Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt.


Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:

Landesärztekammer Baden-Württemberg
Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung
Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart

Frau Hagdorn
Tel.: 0711/76 989-830
Fax: 0711/76 989-82
E-Mail

letzte Änderung am 17.01.2018

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Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

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