Medikationsplan

Die Landesärztekammer begrüßt grundsätzlich einen einheitlichen Medikationsplan als Werkzeug, um den Medikationsprozess und damit die Patientensicherheit zu verbessern.

Der Bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP) konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aus vielerlei Gründen bisher nicht erfüllen. Unter anderem waren Integration in Praxisverwaltungssysteme, Finanzierung, Verbreitung und Aktualität und ausreichende Einbindung von Fachärzten und Apotheken nicht gewährleistet.

Die Landesärztekammer fordert jetzt alle an der Gematik Beteiligten auf, bei der Umsetzung deselektronischen Nachfolgers des BMP, also des elektronischen Medikationsplanes (eMP), den gesamten Prozess von der Dokumentation der Medikamente bis zur Verschreibung und Aushändigung in der Apotheke noch konsequenter in den Vordergrund zu stellen. Bei der Erarbeitung eines gangbaren Weges sollte unbedingt verstärkt auf die Erfahrung von praktisch tätigen Ärztinnen und Ärzten aus dem stationären und ambulanten Bereich als auch der Apothekerinnen und Apotheker zurückgegriffen werden.

Da der Medikationsprozess, sowohl was Patientensicherheit als auch Wirtschaftlichkeit betrifft, eine eminente Bedeutung hat, fordern wir die künftige Bundesregierung auf, auch außerhalb der Gematik einen Projekt Schnellläufer ins Auge zu fassen, der auch alternative technische Modelle zulässt.

letzte Änderung am 27.11.2017

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Für unser Team suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier finden Sie aktuelle Stellenangebote der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der vier Bezirksärztekammern.

Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm

Die Verkehrsmedizin widmet sich Erkrankungen und Behinderungen, die zu einer Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Auch Medikamente und Drogen können die Verkehrstauglichkeit mindern.

Hier finden Sie verkehrsmedizinisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.

Neu: "Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung" vom 24.April 2015 in 4. überarbeiteter Auflage in Kraft getreten. Weitere Infos