Zusätzliche finanzielle Unterstützung der Medizinstudierenden bei der Absolvierung von Ausbildungsabschnitten in ländlichen Regionen

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, Studierende der Humanmedizin bei Ausbildungsabschnitten, wie z.B. Blockpraktika, PJ in Lehrpraxen und Lehrkrankenhäusern, die im ländlichen Regionen absolviert werden, finanziell zu unterstützen.

Begründung:

Am 31.03.2017 wurde der Masterplan Medizinstudium 2020 vom Bundesministerium für Gesundheit und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von den Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheits- und der Kultusministerkonferenz der Länder beschlossen. Ein zentraler Punkt des Masterplans ist die Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs für eine flächendeckende Versorgung in den ländlichen Regionen. Dabei werden die Hochschulen aufgefordert, mehr Lehrkrankenhäuser und Lehrpraxen im ländlichen Raum einzubinden, damit Studierende der Humanmedizin bereits frühzeitig im Studium Erfahrungen mit der ärztlichen Tätigkeit in ländlichen Regionen sammeln können.

Eine Tätigkeit in ländlichen Regionen ist für die Studierenden oftmals mit hoher finanzieller Belastung durch zusätzliche Fahrtkosten und ggf. Unterkunftskosten verbunden. Die teilweise von der Kassenärztlichen Vereinigung oder von Krankenhausträgern gewährten Unterstützungsleistungen sind nicht ausreichend. Um den Studierenden diese wirtschaftliche Hürde zu nehmen, ist eine zusätzliche finanzielle Unterstützung seitens der Landesregierung notwendig. Nur so kann auch die Bereitschaft der Studierenden gefördert werden, Ausbildungsmöglichkeiten in den ländlichen Regionen wahrzunehmen.

 

 

letzte Änderung am 25.07.2017

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Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Die siebte Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg findet statt am 25.11.2017 um 9.30 Uhr in der KVBW. 

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