Mindestens 40 % unbefristet tätige ärztliche Beschäftigte an Unikliniken (26.11.2016)

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, sicherzustellen, dass  im ärztlichen Bereich an den Unikliniken zukünftig mindestens 40 % der ärztlichen Beschäftigten unbefristet beschäftigt wird. Durch einen Anteil in dieser Höhe wird der nötige Spielraum der Unikliniken im wissenschaftlichen Bereich nicht unangemessen eingeschränkt.

Begründung:

In der "Perspektive 2020", dem Hochschulfinanzierungsvertrag Baden-Württemberg 2015-2020 zwischen dem Land Baden-Württemberg mit den Hochschulen des Landes Baden-Württemberg vom 9. Januar 2015, ist als eines der qualitativen Ziele die "gute Arbeit an den Hochschulen" genannt. Die durch die höhere Grundfinanzierung gewonnene Planungssicherheit soll für verlässliche Beschäftigungsbedingungen des wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personals genutzt werden. "Befristungen sollen sich nach der Dauer und nach den Erfordernissen der Drittmittelgewährung oder der Qualifikationsphase richten", heißt es darin. Und weiter: "Abgesehen davon werden Verträge mit einer Laufzeit von unter zwei Jahren nur in begründeten Ausnahmefällen geschlossen. Im nicht-wissenschaftlichen Bereich werden Stellen im Stellenplan der Hochschule, die mit der Wahrnehmung von Daueraufgaben belegt sind, in der Regel unbefristet besetzt."

Personalentwicklung soll für frühzeitige Transparenz über Perspektiven für die Hochschulen und für die betroffenen Beschäftigten sorgen. Die Personalverwaltungssysteme sollen bis zum Sommersemester 2016 so gestaltet werden, dass für jede beschäftigte Person, differenziert nach Geschlecht und Zugehörigkeit zum wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Personal, die Anzahl der Arbeitsverträge bei der jeweiligen Einrichtung, die Gesamt- und Einzelbefristungsdauer, die Finanzierungsquelle sowie der Befristungsgrund recherchierbar sind.

Im ärztlichen Bereich an den Universitätskliniken hat sich Befristungspraxis bislang jedoch nicht merklich geändert.

letzte Änderung am 30.11.2016

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