Die GOÄ muss für alle Ärzte zugänglich bleiben (26.11.2016)

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg fordert, dass die GOÄ eine Gebührenordnung für Ärzte bleiben muss. Sie darf nicht zu einer Gebührenordnung für Fachärzte werden.

Die Verhandlungsführer der Bundesärztekammer sollen darauf hinwirken, dass auch weiterhin Leistungen nach der GOÄ allen Ärzten erlaubt sind, die diese qualitativ hochwertig erbringen.

Begründung:

Der zuletzt bekannt gemachte Paragraphenteil für die neue GOÄ hat die Abrechnung einer Leistung generell an die Facharztqualifikation gebunden. Dies wurde bereits auf den außerordentlichen Deutschen Ärztetag im Januar 2016 in Berlin kritisiert. Die Berufsordnung regelt hinreichend, dass sich ärztliche Tätigkeit am ausgeübten Fachgebiet zu orientieren hat. Dies soll der qualitativ hochwertigen Versorgung der Patienten dienen. Nun gibt es zahlreiche Ärztinnen und Ärzte, die aus verschiedenen Gründen allgemeinärztlich oder in einem speziellen Fachsegment qualitativ hochwertig ärztlich tätig sind, ohne den entsprechenden Facharzttitel zu besitzen. Sie von der Abrechnung auszuschließen, würde einem Berufsverbot gleichkommen. Darüber hinaus würde eine solche Regelung die Approbation als Arzt faktisch entwerten, da weder im GKV-System, noch im privatärztlichen Bereich dann noch eine eigenverantwortliche ärztliche Tätigkeit möglich wäre. Das wäre ein fatales Signal gerade für unsere jüngeren Kolleginnen und Kollegen.

letzte Änderung am 30.11.2016

Kammer-im-Blick-2016-17-Teaser

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2016 bis 2017.

Die siebte Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg findet statt am 25.11.2017 um 9.30 Uhr in der KVBW. 

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Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die sich in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagieren wollen.

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Neu: "Empfehlungen zur ärztlichen Fortbildung" vom 24.April 2015 in 4. überarbeiteter Auflage in Kraft getreten. Weitere Infos